Junge Talente fördern

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Schulleiter Peter Hogrebe, Suat Yilmaz und Daria Pejm freuen sich über die Vereinbarung.Foto: privat
Das Heisenberg setzt auf Talentscouting

Gladbeck. Beide hatten schon lange ein Auge aufeinander geworfen: während Schulleiter Peter Hogrebe interessiert die Berichte zu Suat Yilmaz, Talentscout und Mitarbeiter der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, in der Presse verfolgt hatte, war auch die Hochschule seit langem an einer Kooperation mit dem Heisenberg-Gymnasium interessiert.
In den vergangenen Tagen wurde nun offiziell die Kooperation zwischen der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen und dem Heisenberg-Gymnasium unterzeichnet. Hauptziel der Vereinbarung ist es laut Yilmaz „junge Menschen den Weg ins Berufsleben und Studium zu ebnen und dabei Herkunftsfaktoren im Bildungswesen auszuschalten“. Im Klartext heißt das, Oberstufenschülern insbesondere aus Nicht-Akademiker-Familien, aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte sowie aus einkommensschwachen Familien sollen Perspektiven und Zugänge für eine breit gefächerte Berufs- und Hochschulausbildung eröffnet werden. Zu diesem Zweck ist das Netzwerk der Westfälischen Hochschule in den letzten Jahren bereits gewachsen und es wird eng mit weiteren Hochschulen und Universitäten wie der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen zusammen gearbeitet. Weitere Kooperationspartner sind die Talentmetropole Ruhr, die Handwerkskammer (HWK) sowie die Industrie-und Handelskammer (IHK).
Mit Unterzeichnung der Vereinbarung beginnt nun die Suche nach Talenten am Heisenberg-Gymnasium: Deutschlehrerin Daria Pejm wird die Kooperation von Seiten der Schule betreuen, ist jedoch auf die Unterstützung und ein wachsames Auge des Kollegiums angewiesen. Einmal entdeckt und für förderwürdig erachtet, erwartet die Schüler nach dem Motto „Einsteigen-Durchsteigen-Aufsteigen“ regelmäßig stattfindende individuelle Gespräche mit den Talentscouts der Hochschule. Diese beinhalten Beratungen zur Studienorientierung, Stipendienmöglichkeiten, Übergangsbegleitung zur Hochschule, Coachings zu diversen Themenschwerpunkten, aber auch die Vermittlung von Praktikumsplätzen und mehr. Mitunter kann die Förderung der Jugendlichen von Schule bis hin zum Job acht Jahre lang dauern.
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