Keine Festtagsruhe: Einbrecher auch zu Weihnachten in Gladbeck aktiv

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Gladbeck: Stadtgebiet |

Recht viel Arbeit hatten die Gladbecker Polizei und Feuerwehr während der Festtage.

So meldet die Polizei wieder einmal sechs Einbruchsdelikte, denn die Einbrecher legten keine Festpause ein.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (23. auf den 24. Dezember) waren Einbrecher in Rentfort am Werk und hebelten die Terrassentür zu einem Reihenhaus an der Lötzener Straße auf. Alle Räume wurden durchsucht, betreffs der Beute macht die Polizei aber keine Angaben.

Ebenfalls in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember verschafften sich Unbekannte Zugang zum Gelände einer Baumschule an der Straße „Kösheide“ an der Stadtgrenze zwischen Brauck und Bottrop. Hier brachen die Täter einen Holzschuppen auf, aus dem sie Kettensägen, einen Gasbrenner sowie zwei Telefon entwendeten.

Aus mehreren Schmuckstücken bestand die Beute der Einbrecher, die in den Nachmittagsstunden des 1. Weihnachtsfeiertages (25. Dezember) durch ein auf Kipp stehendes Fenster in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Hermannstraße in Stadtmitte gelangten.

Am Abend des 2. Feiertages (26. Dezember) setzte sich die Einbruchsserie in Butendorf fort. Hier hebelten Unbekannte an der Straße „Brinkerrott“ die Tür zu einem Wintergarten auf und gelangten so auch in das angrenzende Wohnhaus. Gestohlen wurden Schmuckstücke sowie Bargeld.

Bereits in den Morgenstunden des 2. Weihnachtsfeiertages (26. Dezember) waren Einbrecher auf bislang noch ungeklärtem Weg in den Flur eines Mehrfamilienhauses an der Straße „Frochtwinkel“ in Zweckel gelangt. Hier hebelten sie die Tür zu einer Erdgeschosswohnung auf, durchsuchten dort sämtliche Schränke und Behältnisse. Was gestohlen wurde, steht noch nicht fest.
Ähnlich verhält es sich bei dem zweiten Einbruch, der sich ebenfalls am 2. Feiertag in den Abendstunden in Zweckel ereignete. Auch dieses Mal schlugen die Einbrecher an der Straße „Frochtwinkel“ zu, wo sie die Balkontüre zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus aufbrachen. Auch in diesem Fall kann die Polizei zur Beute noch keine Angaben machen.

Bei der Feuerwehr wurden vom 25. bis 27. Dezember (Stand 10 Uhr) insgesamt 109 Einsätze registriert. Dabei handelte es sich um 19 Einsätze für den Notarzt, 43 Notfalleinsätze und 43 Krankentransportfahrten. Hinzu kamen noch vier Hilfeleistungseinsätze, bei denen an der Voßstraße ein herrenloser Hund eingefangen sowie zwei tote Tiere (Kaninchen und Katze) geborgen wurden.

Dazu kam am 26. Dezember ein Einsatz in Rentfort-Nord, bei dem an der Enfieldstraße eine so genannte „Drohne“ aus einem Baum herausgeholt werden musste. Um das Flugobjekt zu bergen, musste sogar die Drehleiter eingesetzt werden.

Steinwolle auf ROCKWOOL-Lagerplatz brannte


Und am Montag, 28. Dezember, musste die Wehr nach Ellinghorst ausrücken. Auf dem Gelände des ROCKWOOL-Werkes standen auf einem Lagerplatz cirka 30 Kubikmeter Steinwolle in Flammen. Um den Brand mit Wasser und Schaum löschen zu können, musste die Steinwolle auseinandergezogen werden, was sehr zeitintensiv war. Daher war der Einsatz erst nach mehr als drei Stunden Dauer gegen 4,25 Uhr beendet. Im Einsatz war der Löschzug der hauptamtlichen Wache, den „Grundschutz“ übernahm derweil die Löscheinheit (Löschzüge Mitte und Brauck) der Freiwilligen Feuerwehr, die auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache an der Wilhelmstraße in Bereitschaft standen.
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