Kernspintomograph kam per "Luftpost"

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Nur mit Hilfe eines großen Kranes konnte der neue Kernspintomograph, der bald den Patienten in der „Radiologischen Gemeinschaftspraxis Gladbeck“ im St. Barbara-Hospital zur Verfügung steht, vom Liefer-Lkw heruntergehoben werden.
Gladbeck. Frühmorgendliche Spektakel auf der Westseite des St. Barbara-Hospital: Ein großer Spezialkran kam dort zum Einsatz, um den neuen Kernspintograph (MRT) vom Liefer-Lkw heben zu können. Bevor der „MRT“ installiert werden konnte, wurde er zunächst in der Rettungsfahrzeuge-Halle sozusagen zwischengelagert.

Die „Radiologische Gemeinschaftspraxis Gladbeck“ im St. Barbara-Hospital verfügt bereits über ein „MRT“ der neusten Generation. Und das Gerät, das aus den vergangenen Jahren schon vielen Patienten bekannt ist, wird nun durch das hochmoderne Neugerät der Firma Siemens ersetzt. Das Gerät verfügt über eine Hauptmagnetstärke von 1,5 Tesla (Magnetflussdichte) und über eine deutliche größere Öffnung als sein Vorgänger, weshalb Patienten kaum noch ein Engegefühl oder etwa Platzangst ertragen müssen.

Dank der neusten Technik entspricht das neue Gerät dem Optimum der diagnostischen Möglichkeiten. Dementsprechend verfügen die erzeugten Bilder über die höchstmögliche Auflösung mit dazugehörigem Kontrast. Und durch die neue technischen Entwicklungen verkürzen sich zudem für die Patienten auch noch die Untersuchungszeiten.

Bekanntlich kommen bei Untersuchungen durch Kernspintomographen keine Röntgenstrahlen zum Einsatz, weshalb die Untersuchungen für Patienten unschädlich sind. Weiterhin aber nicht „in die Röhre“ dürfen Personen mit Herzschrittmachern oder ähnlichen Implantaten.

Das Gerät, das aus Erlangen nach Gladbeck geliefert wurde, wird nun in den Praxisräumen im St. Barbara-Hospital installiert. Zuvor waren im Untergeschoss des Krankenhauses aber Umbaumaßnahmen erforderlich. Nach Angaben der Verantwortlichen wurde insgesamt eine siebenstellige Eurosumme investiert.

In der „Radiologischen Gemeinschaftspraxis Gladbeck“ verspricht man sich von der Neuanschaffung eine Erweiterung des Untersuchungsspektrums. Spezielle Anwendungsgebiete werden dabei die neurologische Diagnostik, Rücken- und Bandscheibenprobleme sein. Doch auch bei Erkrankungen anderer Organe und Körperregionen sind „MRT“-Untersuchungen möglich. Eine wesentliche Verbesserung mitbringen wird das neue Geräte insbesondere im Bereich der Gefäßdiagnostik und letztlich erhoffen sich die Verantwortlichen eine deutlich Verkürzung der zum Teil relativ langen Wartezeiten bis zu einem Untersuchungstermin.

Denn erst die richtige Diagnose kann zur richtigen Therapie führen. Und je schneller die Diagnose gestellt werden kann, umso schneller kann natürlich den betroffenen Patienten geholfen werden.
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