Nicht an die Fußgänger gedacht?

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Grundsätzlich begrüßen die Anwohner die Sanierungsarbeiten am Bahnübergang Wielandstraße in Butendorf. Allerdings wünscht man sich nun deutliche Nachbesserungen, wie vor allen Dingen Fußgängern zugute kommen würden. (Foto: Kariger)
Gladbeck: Bahnübergang | Über die Durchführung der Sanierungsarbeiten im Bereich des Bahnübergangs an der Wielandstraße in Butendorf haben sich die Anwohner grundsätzlich gefreut. Doch die Freude währte nur kurz. „Denn an uns Fußgänger wird leider doch nicht gedacht,“ beklagen sich Karina Bersch-Packeisen und Inga Neumann in einem Schreiben an die Redaktion.

Dabei geht es den beiden Butendorferinnen, die in ihren Ausführungen auch von vielen Nachbarn unterstützt werden, in erster Linie um Kinder, die den Bahnübergang
im Zuge des täglichen Schulweges queren müssen. Gleiches gilt für die Mitbürger,
die aufgrund von Gehbehinderungen auf Hilfsmittel, zum Beispiel Rollatoren, angwiesen sind.

„Es gibt keinen durchgehenden Fußweg“, führen Karina Bersch-Packeisen und Inga Neumann aus. So müssten Passanten in Höhe des Bahnübergangs auf die Fahrbahn der Wielandstraße ausweichen. Und das Andreaskreuz stehe mitten auf den schmalen Fußwegen vor dem Bahnübergang, was ein weiteres Ausweichen auf die
Fahrbahn erforderlich mache. Auch die Halbschranken-Lösung ist aus Sicht der Beschwerdeführer nicht mehr zeitgemäß und kritisiert wird abschließend die schlechte Beleuchtung in dem Bereich, was auch bereits zu Stürzen geführt habe.

In dem Schreiben machen die Butendorfer auch darauf aufmerksam, dass sich die
Bewohnerstruktur in dem Bereich gerade in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch das Neubaugebiet „Wielandgarten“, deutlich geändert habe.

Auf jeden Fall wollen die Bürger nun auch die Stadt Gladbeck und die Deutsche
Bahn kontaktieren und um Nachbesserungen bitten.
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