Pfarrer Martin Schäfer: Neuer Seelsorger für den Gladbecker Süden

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Im Rahmen eines Festgottesdienst in der "Petruskirche) wurde Pfarrer Martin Schäfer (Mitte) durch Superintendent Dietmar Chudaska (rechts) offiziell in sein neues Amt als Evangelischer Seelsorger im Gladbecker Süden eingeführt. (Foto: Kariger/STADTPSPIEGEL Gladbeck)
Gladbeck: Petruskirche Gemeindehaus Brauck |

Rosenhügel. In einem festlichen Gottesdienst in der Petruskirche wurde Martin Schäfer von Superintendent Dietmar Chudaska als neuer Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gladbeck, Pfarrbezirk Brauck, in sein Amt eingeführt. Der heute 52-jährige Seelsorger war am 24. Mai dieses Jahres vom Presbyterium der Gemeinde gewählt worden.

In seiner Einführungsrede nahm Superintendent Chudaska die Gottesdienstbesucher mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Petruskirche, die im März 1967 eingeweiht wurde. „Diese Kirche soll zeigen, wie Sonntagsdienst und Alltagswelt zusammen gehören“, sagte Chudaska. Die Fenster an den Seiten seien bewusst nicht bunt gestaltet, sondern sie seien aus Industrieglas. Im Eingangsbereich sei Taubes Gestein oder auch so genannte Berge aus der Kohlewäsche für die Grundsteinlegung verwandt worden. „Und nicht zuletzt fällt unser Blick auf den großen runden Metalltisch, den Altar.“ Der Altar sei von der damaligen Lehrwerkstatt von Gelsenberg gebaut worden. „Heilige Orte und Alltagswelt sind oft miteinander verknüpft. Daran erinnert uns die Architektur und der Altar dieser Kirche mit ihren Baustoffen.“

Für ihn sei es besonders der Tisch, der Altar, der zu einem Symbol für einen Heiligen Ort werde. Jeder kenne solche Tische, zumeist seien es Esstische in der Küche. Als neuer Pfarrer habe Martin Schäfer sicherlich schon erfahren, dass gedeckte Tische in Brauck eine gute Tradition haben. „Mag sein, dass es in dieser Gemeinde gelegentlich auch Notvolles gab, aber Hunger gelitten hat hier niemand“, zeigte sich der Superintendent überzeugt. Am Tisch werde Gemeinschaft erfahren. Jesus sitze mit am Tisch, mit denen, die man erwartet, aber auch mit den Zöllnern und Sündern, die andere gerne ausgrenzten. „Für den Weg, der vor Dir liegt, wünsche ich Dir, dass sich hier in Brauck solche Tische finden, an denen gefeiert wird, bei denen man sich bewusst ist, Jesus sitzt mit am Tisch. Ich wünsche Dir, dass Du die Erfahrung von geschenkten Heiligen Orten machst, mitten in Deinem alltäglichen Dienst“, gab Chudaska Pfarrer Schäfer mit auf den Weg.

Nach zwölf Jahren Schuldienst im sauerländischen Arnsberg genieße er es, wieder als Gemeindepfarrer zu arbeiten, bekannte Martin Schäfer. Am Leben in der Gemeinde begeistern ihn die Begegnung mit unterschiedlichen Menschen und die Vielfältigkeit seines Berufes. „Mir liegt Gemeinde als Begegnungsraum für Jung und Alt am Herzen und ich möchte dazu beitragen, dass Gemeinde in der jüngeren Generation weitergeht und weiterlebt“, so der neue Pfarrer.
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