Sechs AWO-Häuser erstrahlen im neuen Glanz

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Probeliegen im Entspannungsraum: Klaus Dyhringer, Rainer Weichelt und Wolfgang Altenbernd mit Hans-Dieter Gründel vom Rentforter Bewohnerbeirat, der sich erstmalig ins Wasserbett legte. Foto: Braczko (Foto: Braczko)
Gladbeck: AWo Rentfort | Seit Mitte der Siebziger Jahre steht das Seniorenzentrum der Gladbecker Arbeiterwohlfahrt in Rentfort-Nord - Zeit für eine Grund-Renovierung. Im Rahmen eines Masterplans der Landesregierung konnte Wolfgang Altenbernd als Awo-Bezirksgeschäftsführer Westliches Westfalen stolz die Fertigstellung der Umbauten verkünden.

Vor der Baumaßnahme verfügte die Einrichtung über 240 Plätze, jetzt sind es 226, aufgeteilt in 110 Einzel- iund 58 Zweibettzimmer. Dabei blieb es nicht, auch der sogenannte Service-Bereich ging in die Total-Überholung, die alte Küche wurde „rückgebaut“, eine Ersatzküche erstellt, der frühere, große Speisesaal zur Großküche umgewandelt. Das verusachte Kosten von 1.163.000 Euro.

Schwesternwohnheim


Dann kam das Schwesternwohnheim und ein Neubau an die Reihe. Das Haus A besteht jetzt aus zwölf öffentlich-geförderten Ein-Personen-Haushalten, natürlich barrierefrei, dazu kommen vier öffentlich geförderte, rollstuhlgerechte Ein-Personen-Wohnungen. Kosten: 1.659.000 Euro.

Moderner Speiseraum


Weiter ging es mit der Umgestaltung der Häuser D, EF und G, der „dickste Brocken“ in der Bauzielsetzung.Im Haus D ging es speziell um eine Verkleinerung der Wäscherei zugunsten der Personalumkleideräume und um eine moderne Errichtung eines Speiseraums für die Bewohner im Erdgeschoss, dazu kamen zusätzliche Badeinrichtungen und eine Angleichung der alten Bäder in rollstuhl- und barrierefreie Lösungen.

Sinnesgarten


Das Haus EF bekam neue Speiseräume für die erste bis dritte Etage.
Die Umbauten im Haus G erstreckten sich auf eine Umwandlung des Gymnastikraums plus der angrenzenden Räume der Bäderabteilung, jetzt findet sich hier ein „Sinnesgarten!“

Wasserbett im Entspannungsraum


Der völlig neue „Entspannungsraum“, vor allem eingerichtet für demente Senioren, kam bei dem ersten Rundgang sehr gut an, ein Wasserbett im Mittelpunkt, dazu steigen in Glassäulen illuminierte Wasserbläschen auf, das konnte sich sehen lassen!
Die Kosten der Neugestaltung der Häuser D bis G verlangte einen Kostenaufwand von 1.760.000 Euro. Ein finanzieller Kraftakt sind dabei die Brandschutzmaßnahmen.

Flächendeckende Brandmelde-Anlage


Wichtig ist dabei, die Awo-Rentfort erhielt eine flächendeckende Brandmelde-Anlage, neue Brandschutztüren und eine feuertechnische Maßnahme von Durchbrüchen, dazu kamen eine Umrüstung von nassen auf trockene Steigleitungen für die Häuser C und EF. Die bisherigen Gesamtkosten belaufen sich auf 4.787.000 Euro. Die Awo-Zielsetzung sieht vor, 80 Prozent der Räume in Einzelzimmer umzugestalten, 65 Prozent dieser Vorgabe sind zur Zeit erreicht.

Offenes Haus


Der Beigeordnete Rainer Weichelt freute sich bei der Eröffnung: "Die Awo in Rentfort war immer für Bewohner und Besucher ein offenes Haus, das soll so bleiben. Durch den Umbau geben wir den Senioren ein am Wohl des Menschen orientiertes neues Zuhause für die letzten Lebensjahre!" (Peter Braczko)
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