THW Gladbeck/Dorsten rettet Umspannwerk vor dem "Absaufen"

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Gemeinsam mit anderen Einsatzkräften gelang es den Helfern des THW-Ortsverbandes Gladbeck/Dorsten durch den Bau eines Sandsackdamms das Umspannwerk in Magdeburg vor den Hochwasserfluten zu sichern. (Foto: THW/Pierre Graser)

Gladbeck/Magdeburg. Seit mehreren Tagen sozusagen "rund um die Uhr" im Einsatz sind die Aktiven des THW-Ortsverbandes Gladbeck/Dorsten bei ihrem Hochwassereinsatz an der Elbe in Ostdeutschland.

Das hiesige THW wurde nach Magdeburg kommandiert, denn in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt drohte ein noch größere Katastrophe, als beim so genannten "Jahrhundert-Hochwasser" im Jahr 2002.

In Magdeburg kamen die Einsatzkräfte aus Gladbeck und Dorsten an einem besonders wichtigen Punkt zum Einsatz, nämlich an dem in den Medien immer wieder präsentierten Umspannwerk, das für die Stromversorgung weiter Teile der Landeshauptstadt verantwortlich zeichnet. Durch den Bau eines Sandsackdamms konnte die befürchtete Überflutung des Umspannwerkes letztendlich doch noch verhindert werden.

Vor Ort wird in 12-Stunden-Schichten gearbeitet, wobei alle THW-Kräfte aus Gladbeck und Dorsten bislang gesund - allerdings inzwischen auch "geschafft" - sind. Quartier bezogen hat man in einer Sporthalle.

Wie das THW mitteilt, werden die Einsatzkräfte aus Gladbeck und Dorsten voraussichtlich am 12. Juni, spätestens wohl am 13. Juni, wieder die Heimreise antreten können.

Das THW,. aus dessen Reihen in den Hochwassergebieten mehr als 1100 Helfer im Einsatz sind, bedankt sich übrigens besonders bei den Arbeitgebern, die die ehrenamtlichen Kräfte für den Einsatz freigestellt haben.
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