Unterschriftenaktion: Butendorfer kämpfen um den Erhalt des KARO

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Eigentlich haben Stadt und Politik schon beschlossen, den Freizeittreff „KARO“ für die offene Kinder- und Jugendarbeit nahezu komplett zu schließen. Doch die Butendorfer setzen sich nun gegen diese Pläne vehement zur Wehr. (Foto: Stadt Gladbeck)
Gladbeck: Freizeittreff Karo |

Die Butendorfer begehren auf: Nachdem viele Bürger nach der Berichterstattung im STADTSPIEGEL den Ernst der Lage erkannt haben, setzen sie sich nun vehement für den Erhalt des „KARO“ an der Schachtstraße auch im Bereich „Offene Kinder- und Jugendarbeit“ ein.

Bekanntlich will die Stadt Gladbeck das „KARO“ aus Kostengründen als Offener Treff aufgeben. Über eine Weiternutzung der Gebäude ist nach Angaben der Stadt Gladbeck noch keine Entscheidung gefallen. Favorisiert wird aber scheinbar eine Nutzung durch die Jugendkunstschule.

Schon mehr als 600 Unterschriften


Mit diesen Zukunftsaussichten gar nicht zufrieden ist aber Familie Reclik. Daher unterstützt Mama Michaela ihren Nachwuchs auch bei den schon angelaufenen Aktivitäten für den Erhalt des „KARO“. Mit so viel Unterstützung habe man gar nicht gerechnet, gesteht Michaela Reclik unumwunden. Denn schon nach ein paar Tagen konnte man mehr als 600 Unterstützerunterschriften für den Erhalt des „KARO“ zählen. „Unsere Tochter Mia und deren Freundin Leile, die am KARO bei Ferienaktionen unentgeltlich arbeiten, sowie unser Sohn Noah gehen auch weiterhin von Tür zu Tür und sammeln Unterschriften,“ versichert Michaela Reclik.

Und die Butendorferin berichtet auch von den Erfahrungen, die ihre Tochter Mia derzeit als Betreuerin der aktuellen „KARO“-Ferienaktion sammelt. Genannte Aktion findet ja nicht am „KARO“ in Butendorf statt, sondern auf dem Gelände des „Kotten Nie“ an der Bülser Straße in Gladbeck-Ost. „Das ist ein großer Unterschied,“ erzählt Michael Reclik. „Während am KARO bei schönem Wetter cirka 120 Kinder regelmäßig erschienen, sind es am Kotten Nie gerade mal cirka 40 bis 50 pro Tag.“

Familie Reclik will sich dafür einsetzen, dass Gladbeck auch künftig berechtigerweise das Prädikat „Famileinstadt“ tragen darf. Dabei setzt man auch auf die Solidarität der anderen Bürger, um somit das „KARO“ in Butendorf retten zu können.
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Christiane Schmidt aus Gladbeck | 23.07.2015 | 09:41  
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