Boye-Renaturierung: Rodungsarbeiten entlang der Gewässertrasse

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Trübes RInnsal in der Betonwanne: Bisher bietet die Boye ein trauriges Bild. Das soll sich in den kommenden Monaten ändern. Foto: Wikipedia

Die Emschergenossenschaft plant, ab Mitte 2018 die ökologische Verbesserung der Boye in Bottrop, Essen und Gladbeck umzusetzen. Erste vorbereitende Maßnahmen beginnen jedoch bereits aktuell Anfang bis Mitte Januar. 

Als Vorbereitung für die Arbeiten der ökologischen Verbesserung sind im Arbeitsbereich der Maßnahme Bäume zu fällen und sonstiger Bewuchs zu entfernen. Diese Arbeiten dürfen nur im gesetzlich vorgeschrieben Zeitraum bis Ende Februar durchgeführt werden, um den Arten-schutz z.B. von Nistvögeln zu gewährleisten. Die Maßnahme umfasst den Abschnitt der Boye oberhalb der Kreuzung mit der Autobahn A 2 auf Gladbecker Stadtgebiet bis zum Pumpwerk Boye in der Welheimer Mark auf Bottroper Stadtgebiet.

Im Rahmen der ökologischen Verbesserung wird die Emschergenossenschaft den ehemaligen Schmutzwasserlauf auf einer Länge von zirka 7,5 Kilometer zu einem naturnahen Gewässer umgestalten. Die Maßnahme ist Bestandteil des Generationen-projekts Emscher-Umbau. Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckigste Fluss Europas“, weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – naturnah umgestaltet werden.

(Mit Material der EGLV)
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 02.01.2018 | 13:57  
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