Haltestelle Ehrenmal Wittringen, bitte alles aussteigen.

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Hatte die Sonnenbrille dieses Reisebusfahrers eine zu starke Abtönung in den Gläsern? Zu empfehlen wäre eine polarisierte Sonnen-Brille für Autofahrer, die, weil entspiegelnde Wirkung, die Verkehrslage bei Sonnenschein besser betrachten lässt. Foto: Werner Skrabar

GLADBECK, Wittringen | Da staunten die Angler am Ehrenmal-Teich im Wittringer Wald nicht schlecht, als ein besetzter Reisebus, vorbei am Kinderspielplatz und der Sehenswürdigkeit Bootsanleger, jetzt Kurs auf das Ehrenmal nahm, um dort endlich feststellen zu müssen, dass der Pfad hier am Teich entlang doch ein wenig zu schmal für den großen Bus war.

Erstaunlich überhaupt schon, dass es ein Bus bis vor den Teich am Ehrenmal geschafft hatte, denn spätestens am Bootsanleger hätte man feststellen müssen, dass hier kein Busreiseverkehr im Wald stattfinden kann.

Auch der weitere Pfad zum Ehrenmal, den wir täglich bei schönem Wetter mit den Rädern abfahren, muss doch den Gedanken eines Autofahrers hochschnellen lassen, um spätestens am Bootsanleger an "halt stopp" zu denken, schnell den Rückwärtsgang einzulegen und: "Jetzt aber nichts wie zurück". (Da weiß man wieder, warum viele Wohnmobile "Rückfahrkameras" am WoMo installiert haben.

Was mögen die Reisenden wohl dabei gedacht haben, als vor dem Ehrenmal-Teich der Bus ein umfangreiches Wendemanöver einleiten musste, ...
vielleicht etwa so:
"Vom Badeausflug stand vom Tour-Veranstalter aber nichts drin".

Die Beschilderungen sollten vielleicht auf "deutlichere Eyecatcher-Platzierungen" überprüft werden? Als ich mir gestern die Lage vor Ort angesehen hatte (vor dem Regen) kam mir gleich wieder das nächste "WoMo" über die Holzbrücke am Brillenteich entgegen, ... oben von Richtg. Hotel.
Ich schüttelte den Kopf, weil das hier tagtäglich -zigmal mit verschd. Fahrzeugen geschieht und wir Radfahrer je nach Fahrstil der Kfz's fast auf den Rasen landen.

Das WoMo-Ehepaar hielt an, um sich zu entschuldigen. Die Ausrede mit den "blöden Navis" folgte natürlich und dann die Frage nach dem Camping-Stellplatz. Ich gab den Tipp mit einem Navi besserer Qualität/Software/Update und zusätzlich parallel zum Navi mit den "Augen" geradeaus gucken.

Da ich sowieso mit den Rad wieder heimkehren wollte, begleitete ich das Ehepaar freundlicherweise mit ihrem Wohnmobil vorausfahrend bis zum Abzweig Stellplatz/Tennishalle. Okay, man bedankte sich, es waren im Nachhinein vernünftige Leute.

Es kann aber doch nicht sein, dass sich ständig Autofahrer dort "verfransen", weil keine auffällige Schilderführung (Anlieger frei) ein striktes Durchfahrverbot präsentiert.
Das der Zubringerweg zum Kinderspielplatz/Bootsanleger bei schönem Wetter mit "Wagenladungen" Eltern/Kinder stark frequentiert wird, dürfte auch hinlängst bekannt sein.

Fotos: Werner Skrabar
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 07.09.2013 | 10:24  
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