Korrekte Vorhersage: Schneefall auch im nördlichen Ruhrgebiet

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Der Winter 2014/2015 hat auch im nördlichen Ruhrgebiet Einzug gehalten. Der Schneefall setzte in den frühen Morgenstunden des 27. Dezember ein und rief natürlich auch die Einsatzkräfte des "Zentralen Betriebshofes Gladbeck" mit ihren Räumfahrzeugen auf den Plan. (Foto: Archiv Heinrich Jung)

Gladbeck. Einge wollte es nicht wahr haben, hofften darauf, dass die Meteorologen (wieder einmal) "daneben" liegen würden. Doch daraus ist nichts geworden und so hat der Winter 2014/2015 mit Schnee in den frühen Morgenstunden des 27. Dezember tatsächlich auch im nördlichen Ruhrgebiet Einzug gehalten.

Gegen 6.45 Uhr fiel der erste Niederschlag in Gladbeck noch als Regen, doch schon um 7.15 Uhr mischten sich erste Schneeflocken unter die Tropfen und gegen 8 Uhr begann es auch stärker zu schneien. Auch auf vielbefahrenen Straßen bildete sich Schneematsch, zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es allerdings nicht. Auch nicht auf den Nebenstraßen, denn hier waren die Fahrzeuge des "Zentralen Betriebshofes Gladbeck" (ZBG) bereits im Einsatz. Im Vergleich zu anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen ist das Ruhrgebiet aber einmal mehr mit einem "blauen Auge" davongekommen.

Atkuell handelt es sich um eine etwa drei Zentimeter starke Nassschneedecke, die im Laufe des Samstages noch um einige Zentimeter anwachsen könnte. Ob aber die vom Wetteramt prognostizierten zehn Zentimter erreicht werden, scheint mehr als fraglich. Die Unwetter-Warnstufe wurde auch bereits von "Orange" auf "Gelb" herabgesetzt. Denn gegen 12.30 Uhr dürfte das Hauptniederschlagsfeld das nördliche Ruhrgebiet von Südwesten kommend überquert haben. Nachfolgend zeigt das aktuelle Radarbild lediglich "kaum messbaren Niederschlag". Für eine Rodelpartie oder auch den Bau eines Schneemannes dürfte der Schnee aber völlig ausreichen. Im Gegenzug präsentiert sich die Gladbecker Fußgängerzone samt Wochenmarkt deutlich weniger belebt als sonst üblich.

Winterliches Wetter bis ins Jahr 2015


In den kommenden Tagen wird die winterliche Witterung wohl bis über den Jahreswechsel hinaus anhalten. Dabei dürfte vor allen Dingen der 28. Dezember (Sonntag) bei frostigen Temperaturen (Dauerfrost) sehr sonnig werden. Auch an den Folgetagen schwanken die Tageshöchstwerte um den Gefrierpunkt, in den Nächten wird es bis zu -10 Grad recht kalt und von Norden her kommend sind weitere Schneefälle zu erwarten. Über die Intensität dieser Niederschläge gibt es derzeit unterschiedliche Meinungen. Die "Wetterfrösche" wollen sich nicht festlegen, reden von "leichten Schneefällen" ebenso wie von einem "ausgedehnten Niederschlagsgebiet".

Nach dem Neujahrstag werden die Tageshöchstwerte voraussichtlich wieder in den Plusbereich steigen. Aber auch bis in die erste Januarwoche wird "Winterliches Wetter" vorhergesagt.
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