Ungemütlich und gefährlich: Sturm und viel Regen über dem Emscher-Lippe-Land

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Gladbeck: Stadtgebiet |

Gladbeck. Der Winter 2014/2015 hat sich (vorerst) nach Nord- und Osteuropa zurückgezogen, doch das Wetter wird die Menschen in Gladbeck und in ganz Deutschland in den nächsten Stunden und Tagen beschäftigen: Von der Nordsee kommend rauschen gleich mehrere Sturmtiefs mit jeder Menge WInd und Regen heran.

Bereits im Laufe des Freitagvormittags (9. Januar) wirds duster, die Wolken verdichten sich und der aus Nordwest kommende Wind frischt deutlich auf. Ab dem Mittag sind erste Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Studenkilometer möglich. Seinen ersten Höhepunkt erreicht das zusammenhängende Schlechtwettergebiet am Freitagnachmittag. Dann wird der Wind durchweg Sturmstärke 8 bis 9 erreichen und es wird länger anhaltender Regen erwartet. In einigen Prognosen ist auch die Rede von "Starkregen" mit "Überflutungspotential". Inwieweit diese Vorhersage für das nördliche Ruhrgebiet Gültigkeit besitzt, wird sich zeigen. Gewarnt wird vor herabfallenden Ästen und auch umstürzenden Bäumen, denn einige Bäume wurden bereits vom Pfingststurm "ELA" vorgeschädigt. Ab dem späten Abend soll der Sturm dann an Kraft verlieren.

"Ruhe vor dem Sturm" am Freitagabend


Das dürfte aber nur die "Ruhe vor dem Sturm" sein, denn schon ab dem späten Abend erreicht das nächste Sturmtief das nördliche Ruhrgebiet. Einhergehend mit erneut starken und anhaltenden Regenfällen sowie noch stärkeren Sturmböen, die in Spitzen auch im Flachland die Stärke 9 bis 10 erreichen können. An "exponierten Lagen" sind sogar orkanartige Böen nicht ausgeschlossen. Erst im Laufe des Samstags soll sich die Lage dann endlich entspannen.

Die Wettberuhigung wird aber mit einem deutlichen Temperaturrückgang verbunden sein. Während am 9. und 10. Januar (Freitag und Samstag) Höchstwerte von bis zu 14 Grad erwartet werden, wird es am Sonntag (11. Januar) nasskalt mit maximal 6 bis 8 Grad. Der Wind weht immer noch kräftig und bei den Niederschlägen kann sich hin und wieder mal auch eine Schneeflocke unter die Regentropfen mischen.

Mit einer Rückkehr des Winters ist aber bis zum Ende der 4. Kalenderwoche (24. Januar) eher nicht zu rechnen. Tagsüber liegen die Höchstwerte bei 5 bis 7 Grad und selbst die Nächte bleiben zumeist frostfrei. Sogar im höheren Bergland liegen die Tageshöchstwerte im Plusbereich und in den Nächten ist nur leichter Frost von bis zu minus 5 Grad zu erwarten.
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