Unser Wald baut sich ab - ZBG leistete für Ostern ganze Arbeit

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Die Sturmschäden alleine seit 2014 sind alles andere als zum fröhlich sein. Wo soll das noch alles in Zukunft hinführen? Unser Wittringen kennt jeder Einwohner seit seiner/ihrer Kinderzeit. Je älter man ist, je trauriger ist das, Baumstümpfe zählen zu müssen, die kaum zu zählen sind. Foto: Kariger

Gladbeck: Dem Wittringer Wald machen Stürme zu schaffen | Man muss die Augen öffnen, während man nach links und rechts schaut und sich auf dem beleuchteten, direkten Fuß-Weg von der Gildenstr. zum Schloss befindet. Die Baumstümpfe lassen einen erschrecken, wenn man alleine nur die Schäden der vergangenen 2 Stürme mit Beginn aus dem letzten Jahr entdeckt. Dort liegen nicht nur Baumriesen aus Sturmschäden vergangener Jahre in verschiedenen Längen, selbst Sturmtief "Niklas" aus den vergangenen Tagen hat wieder etliche Buchen-Riesen quergelegt.

Im vergangenen Jahr bereits hatte Pfingststurm "Ela" schon unzählige Schäden in der Region angerichtet, deren Spuren längst noch nicht alle beseitigt werden konnten. Nun stelle man sich vor, Sturmtief "Niklas" hätte gewütet, während unsere Bäume bereits ihre "Segel", sprich Blattgrün, getragen hätten. Es wäre nicht auszudenken gewesen, wie viele Bäume bei Vorhandensein von Blattgrün dieses mal von "Niklas" gekippt worden wären.

Seit den vergangenen 60 Jahren bis Anfang 2014 wird sich wohl niemand daran erinnern können, dass jemals auch nur annähernd eine so hohe Anzahl Bäume in Wittringen entwurzelt wurden. Darunter befanden sich Riesen, die man schon vor vielen Jahrzehnten als Kind kannte. Ich erinnere nur an den stattlichen Baum unmittelbar vor dem Süd-Schloss am Kinderspielplatz, den man irgendwo auf "Doppel-8 Schmalfilm" noch Vorführ-ratternd sehen könnte.
Wenn man heute die Baumstümpfe vergangener Sturmschäden sieht, könnten einem glatt die Tränen in die Augen steigen, ... wenn sie denn nicht auf das "Handy" beim Spaziergang gerichtet sind.

Schnelle Räumungsarbeit

... gegen Behinderungen für Spaziergänger durch quergelegte Bäume im Wittringer Wald hatte ja wieder der ZBG geleistet.
Wenn nun jemand denkt, sie werden dafür ja bezahlt, so muss man darauf antworten, dass der ZBG im kompletten riesigen Stadtgebiet bereits zu Frühlingszeiten ausreichend genug zu tun hat, nämlich auch ohne Sturmschäden. Denn für mögliche Sturmschäden, die zwischendurch in unserer stark Klima-verkommenen Welt seit Pfingststurm "Ela" zunehmend mehr den Wald abbauen, stehen nicht gerade mal zufällig 100e weitere Forst-Fachkräfte tägl. zur Verfügung, die in der sturmlosen Zeit ansonsten "Däum'chen" drehen könnten.

Der Betriebshof Gladbeck aber hatte doch schnell reagieren können, konnte zusätzliche Kapazitäten frei legen und/oder organisieren, so das wenigstens der Oster-Wald-Spaziergänger freigelegte Wege zum ungehinderten Spaziergang vorfinden konnte.
Super gemacht, Jungs! (ja ne' is' klar, auch die Mädels)

Fotos: Kariger
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