VIDEO: Nordpark Gladbeck - Und immer wieder füttern

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Unsere Freizeitparks in Gladbeck sind wichtige Erholungsgebiete für alle Arten von Besuchergruppen bzw. für sporttreibende Bürger. Wenn jeder Bürger ohne Ausnahme seinen mitgebrachten "Müll" wieder mit nach Hause nähme, hätte man in den Parks keine Probleme mehr.

Man fasst sich an den Kopf, wenn man an 3 Tagen vormittags und nachmittags je 3-4 Std., also gesamt addiert ca. 20 Stunden im Park verbringt und aufmerksam die Natur sowie das Verhalten einiger Park-Besucher beobachtet.


Früchte antiautoritärer Erziehung:
Nicht einmal die zur Zeit voll in Blüte stehenden Rododendron-Sträucher finden Ruhe vor Kindern, die von ihren Eltern, sprich Mutter, falsch erzogen wurden. So kamen 3 Kinder des Weges daher und 6 Kinderhände hielten je eine dicke abgerissene Blütendolde fest in der Hand.
Mein Bekannter und ich lästern ironisch über den Vorgang. Der Bekannte fragt, ob die Mutter Geburtstag hat und ich bemerke, wenn nun ein Kindergarten-Ausflug folgt, sind die Rododendron-Büsche frei von Blütendolden. (Apropos Kindergartenausflug: So dumm wäre wohl selten eine Erzieher/innen-Aufsicht.)

Die "vorbildliche Mutter" riecht also den Braten nach unseren Bemerkungen und macht sich samt Kinder vom Acker. Einige Minuten später sehen wir am Teichrand ca. 60 m. weiter die ersten 2 Blütendolden auf dem Teich langsam schwimmen. Die Tele-Einstellung der Kamera zeigt uns am Monitor den Beweis.

Park-Sauberkeit:
Beim Unbehagen der Bürger wird unüberlegt gleich nach der Stadt geschrien! Falsch gedacht, denn wir, die Bürger, mißachten die Ordnung in unseren Freizeitparks. Oder hat schon einmal jemand beobachten können, dass seine Vertreter der Stadtverwaltung den wöchentlich anfallenden Hausmüll im Teich versenken lässt? Warum befindet sich genau gegenüber des Spielplatzes der meiste Abfall im Ufer-Randbereich der Teichanlage? Hier ist selbst der ordnungsliebende Fischereiverein mit seinen freiwilligen Reinigungsarbeiten völlig überfordert und trotz aller Mühen leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Fütterungsverbotsschilder:
Das überall ausgewiesene Fütterungsverbot am Tier wird am meisten mißachtet. Achtlos weggeworfener Müll landet häufig in die Uferrandzonen der Teiche. Die falsche Erziehung vieler Sprößlinge sind der Grund für viele Verunreinigungen und Vandalismus in den Freizeitparks, die hier und da immer wieder zu beobachten sind. Papierkörbe sind keine Rauchfackeln und rücksichtsloser Modellbootbetrieb ist als Schwanenküken-Schreck ebenfalls nicht der Bringer.

Trau Dich:
Etwas mehr beherztes Selbstbewußtsein der Bürger (die Weggucker sind gemeint) wäre dringend angebracht. Natürlich wird selten jemand seine Moralpredigt einer Gruppe Jugendlicher abgeben, die mit dem Roller (und Getränke-Tragetaschen) den Park befährt und der/die Jogger/in sich alleine des Weges befindet.
Sobald sich aber mehrere Menschen im Umkreis befinden, könnte ruhig eine massive Ansage an die Umweltverschmutzer gerichtet werden.

Zum Video:

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1 Kommentar
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 07.06.2013 | 14:50  
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