Windenergie weht heftiger Gegenwind entgegen

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(Foto: Rudolpho Duba/pixelio.de)
Nein, einen neuen Koalitionspartner hat die Gladbecker SPD mit der LINKEN nicht gefunden. Doch waren es die Fraktionen dieser beiden Parteien, die jetzt dem möglichen Windkraft-Standort „Mottbruchhalde“ in Brauck das politische „Aus“ bescherten. Was den GRÜNEN, die sonst an der Seite der Genossen im Stadtrat das Sagen haben, bestimmt nicht gefallen hat.

Wenn man sich das Hauptargument anschaut, das gegen den Standort Mottbruchhalde angeführt wurde, gerät man als neutraler Beobachter allerdings schon ins Staunen. Denn die SPD beharrt darauf, dass die Ruhrkohle AG als Eigner der Halde das Areal wieder herstellen muss und anschließend soll die Halde dann der Naherholung dienen. Fehlt jetzt nur noch ein Badesee mit Sandstrand auf dem Haldengipfel und schon ist der „Gladbecker Ballermann“ perfekt. Das die Halde aufgrund ihrer Höhe für die Gewinnenung von Windkraftenergie bestens geeignet scheint, wird geflissentlich einfach vernachlässigt.

Aber wie erklärt man das den Bürgern in Rentfort? Sie sollen unter Umständen zwei Windräder vor ihren Haustüren hinnehmen müssen. Haben sie keinen Anspruch auf Naherholung?
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 12.12.2012 | 09:14  
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