Abschied von Helmut Schmidt

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Gladbeck: Rentfort | Ich sitze vor dem Fernseher, um am Abschied von Helmut Schmidt teilzunehmen.
Die Rede des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz hat mich berührt, weil sie "menschelte", was ja in Reden von Politikern selten geworden ist.
Ich verbeuge mich vor dem Menschen und Politiker Helmut Schmidt, der als eine moralische Instanz für Entscheidungen und Taten stand, die nicht nach Machterhalt und Sympathie buhlten, sondern allein seiner Überzeugung entsprachen. Ich bedauere, dass wir heute nicht mehr mit Persönlichkeiten dieser Größe beschenkt sind und auch nicht mehr damit rechnen können, es in Zukunft zu werden.


Helmut Schmidt diente dem Gemeinwohl, der Würde des Einzelnen und dem europäischen Gedanken. Weder brauchte er besonderen Reichtum noch sorgte er für private Skandale. Sein Familienleben war beispielhaft, sein Krisenmanagement einzigartig und sein Politikerleben staatsmännisch.

Ruhe in Frieden!
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2 Kommentare
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Anneliese Jarchow aus Bochum | 23.11.2015 | 16:23  
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Regine Hövel aus Dinslaken | 13.01.2016 | 23:32  
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