Die Grünen in Gladbeck- sich selbst nicht mehr grün!

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Früher war der Autofahrer die Melkkuh der Grünen, fast schon ein Feind. Wie gesagt, das war früher. Heute hört man, wer hätte das je geglaubt, die Grünen wollen die Autobahnen ausbauen. Diese offensive Forderung bezieht sich bei den BUndes-Grünen jedoch nur auf sechs Autobahnen, die ihrer Meinung nach zum Kernnetz gehören und dringend ausgebaut werden müssten. Aber immerhin. Aber nur diese!
Der Grünen Chef Dr. Anton Hofreiter sagt ganz klar „ ...der Nutzen von neuen Strassen kann sich schnell ins Gegenteil umkehren … sondern zerstört nur noch touristische Erholungsgebiete, Naturschutzgebiete oder Lebensräume“ und besonders bemerkenswert „ mehr und vor allem frühzeitige Bürgerbeteiligung kann zu mehr Zufriedenheit … führen und helfen, Planungsfehler zu vermeiden, Kosten zu sparen und und effizientere Lösungen zu finden“.
Ein Eckpfeiler dieser Politik ist die Studie von Prof. Gather vom Institut für Verkehr und Raum FH Erfurt, die nicht nur jede Behauptung über positive regionalwirtschaftliche Entwicklung für absurd erklärt, sondern auch beweist, überhöhte Prognosen und zu niedrige Baukosten sollen das Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) künstlich verbessern. Oder anders ausgedrückt „Kein Wachstum und keine neuen Arbeitsplätze“. Abgerundet wird das Ganze durch eine Studie des Bundesumweltministeriums zum Thema Umweltbewusstsein. “Das hohe Umweltbewusstsein der Deutschen und ... verstehe ich als Gestaltungsauftrag an die Politik “ sagt die Umweltministerin Hendricks. Und „Eine hohe Zustimmung (82%) gibt es in Städten für neue Mobilitätskonzepte“.
Also denkt man, das alles sollte so auch bei den Grünen in Gladbeck angekommen sein. Was für mich und andere aber gar nicht nachvollziehbar ist, dass Grünen Chef Herrmann in Gladbeck wie ein Alleinherrscher in eine andere Richtung marschiert, eine dritte Autobahn muss in Gladbeck her. Nicht nur, das die Grünen in Gladbeck sich in der Isolation befinden (Konfrontation mit den Verbänden in Bottrop und Essen), er ist spezialisiert auf Verbalattacken gegen das Bürgerforum Gladbeck (Konfrontation zu Herrn Hofreiter und die Grünen-Studie über Direkte Demokratie).
Spätestens hier fällt mir ein: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Es ist schon verwunderlich, dass ausgerechnet die Grüne Jugend jetzt ein Machtwort spricht. Ich hoffe, es war kein Aprilscherz. Ihre Aussagen belegen klar und eindeutig, Mario Herrmann ist auf dem Holzweg. Vielleicht werden jetzt auch andere Grüne wach und fragen ihn nach den wahren Gründen seiner Haltung und seiner „besseren Alternative“ .
Übrigens: Es gibt Staubsaugervertreter, die verkaufen Staubsauger. Es gibt Versicherungsvertreter, die verkaufen Versicherungen. Und dann gibts noch die Volksvertreter … .
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3 Kommentare
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Robert Giebler aus Gladbeck | 07.04.2015 | 19:26  
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Jürgen Fehst aus Gladbeck | 08.04.2015 | 17:09  
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Rene' Potratz aus Gladbeck | 08.04.2015 | 19:58  
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