„Die Schließung der AOK-Filialen in Gladbeck und Dorsten wäre ein herber Verlust“

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Michael Hübner (MdL) ist selbst AOK versichert und somit von den geplanten Filialschließungen betroffen.

Michael Hübner kritisiert die geplante Schließung von 60 Filialen in Westfalen. „Die Schließung von knapp der Hälfte der Filialen in Westfalen wäre ein herber Verlust für die örtlichen AOK-Versicherten und die Nähe zum Kunden bliebe aus meiner Sicht auf der Strecke.“, sagte der heimische SPD-Landtagsabgeordnete für Dorsten & Gladbeck, der auch selber bei der AOK krankenversichert ist.

Hübner formulierte einen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der AOK-Nordwest, Tom Ackermann, indem er ihn nach der Richtigkeit dieser Verlautbarung fragt. „Als Vertreter der Dorstener & Gladbecker Interessen im Landtag sah ich mich dazu gezwungen auf diese Entwicklung zu reagieren. Es geht dabei nicht nur um die Nähe zu den Versicherten sondern auch um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Hübner.

Die AOK-Nordwest will im Zuge des Zukunftskonzeptes „Perspektive AOK Nordwest 2020“ Umstrukturierungsmaßnahmen treffen. Die Umstrukturierung soll ausschlaggebender Grund für die Schließungen sein. Vor allem ländliche Gebiete, aber auch Städte im östlichen Ruhrgebiet seien betroffen. Die geschlossenen Filialen sollen durch große Fachzentren mit ausgeweitetem Serviceangebot ersetzt werden. „Wichtig für die SPD bei einer eventuellen Schließung der Filialen ist auch, was mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschieht. Außerdem empfinde ich es auch sehr kritisch, dass kranke und ältere Versicherte unter Umständen viel längere und damit beschwerlichere Wege in Kauf zu nehmen haben, wenn sie etwas persönlich bei der AOK zu regeln haben“, betont Michael Hübner.
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 28.06.2017 | 10:15  
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