Erneutes Bürgerbegehren gegen A 52 in Gladbeck auf der Tagesordnung

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Der Widerstand gegen das unsinnige Milliardenprojekt des Weiterbaus der A52 war auch Thema beim Neujahrsempfang 2016 des RUTE - des Runden Tisches der Essener Umweltverbände. Selbstverständlich gibt es hier tätige Aktions- und Organisationshilfe für das Gladbecker Bürgerbegehren.
Gladbeck: Rathaus Gladbeck | Nicht nur Essens kleine, knapp unter 75000 Einwohner*innen zählende nördliche Nachbarstadt Gladbeck wäre nach einem Weiterbau der Autobahn A 52 von noch mehr LKW und PKW-Durchgangsverkehr betroffen wie heute.
Neben Bottrop-Welheim müssen vor allem Karnap, Vogelheim, Altenessen, Stoppenberg und Frillendorf , also ein Großteil des Essener Nordens befürchten, dass tagtäglich um die 100000 Fahrzeuge mehr als heute unsere ohnehin hochbelastete Großstadtregion mit Lärm und Abgasen vergiften, falls dann auch der Weiterbau der A52 in Essen durchgesetzt werden sollte.
Es lohnt sich also nicht bloß aus allgemeinen Umweltgründen, sondern auch aus wohlverstandenem essener Eigeninteresse, den Gladbecker*nnen dabei zu helfen, mit einem zweiten erfolgreichen Bürgerentscheid gegen die A 52 hier unsinnige Autobahninvestitionen zu verhindern und knappe öffentliche Mittel zur Verbesserung von ÖPNV und des Schienengüterverkehrs einzusetzen.

Städteübergreifendes Aktionsbündnis unterstützt Gladbecker Bürgerbegehren und ruft zur Unterschriftensammlung in Gladbeck auf

Das Gladbecker Teilstück der A 52 mit dem Knoten A 2 / A52 spielt auch für Essen eine entscheidende Rolle. Würde es gebaut, so wüchse die Wahrscheinlich, dass die gesamte Transitautobahn weiter nach Süden bis zur A 42 in Essen und dann auch bis zur A 40 irgendwann verwirklicht würde.
Dazu erklärt der Sprecher des Aktionsbündnisses " A 52 war gestern - Jetzt: Wege für morgen", Dr. Martin Arnold: "Das Gladbecker Bürgerbegehren zur Verhinderung des Autobahnbaus durch Gladbeck hat Bedeutung für das ganze mittlere Ruhrgebiet. deshalb ermutigen wir die Wahlberechtigten in Gladbeck, sich daran zu beteiligen und unterstützen das Sammeln von Unterschriften in Gladbeck.
Einige EssenerInnen haben diese bereits getan.
Bis zum 9. März sind für den Erfolg 4000 Unterschriften von Gladbecker*innen erforderlich. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass es in dieser wichtigen Frage zum Bürgerentscheid kommt."
Organisationskontakt für das Unterschriftensammlen: 0171 2644018 ( 4. bis 18. Februar 2016 - Franzkruse@web.de )
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