Erwarteter Wahlausgang: Beigeordnete Frense wechselt an die Spitze des RVR-Umweltbereiches

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Kehrt Gladbeck nach nur drei Jahren den Rücken zu und wechselt am 1. Juli 2017 zum "Regionalverband Ruhr" nach Essen: Nina Frense, Beigeordnete der Stadt Gladbeck. (Foto: Archiv)
Gladbeck: Rathaus |

Gladbeck/Essen. Nun ist es also amtlich: Zum 1. Juli wird im Gladbecker Rathaus ein Bürostuhl leer, denn Nina Frense (Beigeordnete für Recht, Ordnung, Kultur und Entsorgung) kehrt nach dreijähriger Tätigkeit ihrer Arbeitsstelle am Willy-Brandt-Platz den Rücken zu und wird nach Essen zum "Regionalverband Ruhr" (RVR) wechseln.

Die Wechselpläne der 45-jährige Juristin, die mit ihrer Familie in Mülheim lebt, wurden Ende des Jahres 2016 bekannt. Dabei legte Nina Frense von Beginn an äußersten Wert darauf, nicht selbst die Initiative zu dem Wechsel ergriffen zu haben. Offensichtlich, so war damals aus gut informierten Kreisen zu hören, gab es vielmehr eine Anfrage aus dem politischen Bereich.

Im Rahmen der jetzt durchgeführten Verbandsversammlung standen die Wahlen zum RVR-Vorstand im Mittelpunkt des Geschehens. Zur Disposition stand demnach auch das Amt der "Bereichsleitung Umwelt". Denn nach zwölfjähriger Tätigkeit wird Ulrich Camrow dieses Amt ab dem Sommer nicht mehr ausüben. Und Nina Frense setzte sich gegen ihre einzige Mitbewerberin Wallberg mit einem beeindruckenden Ergebnis durch: Bei drei Enthaltung sowie drei ungültigen Stimmen erhielt sie 94 Stimmen.
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