Es bleibt ein unwohles Gefühl

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(Foto: Gensheimer/Lokalkompass Gladbeck)
Die Emotionen kochen wieder hoch, so wie vor rund fünf Jahren: Die kontroverse Diskussion um die so genannten "Radfahrer-Schutzstreifen" hat wieder deutlich zugenommen.

Das erkennt man allein schon daran, dass sich die Stadtverwaltung zu einer ausführlichen Pressemitteilung entschlossen hat. Inhaltlich bietet die Mitteilung nichts Neues, sieht man einmal davon ab, dass für den September ein Bürgerforum zum Thema "Radfahrer-Schutzstreifen" angekündigt wird. Angeblich, um die Meinung der Bürger in den Entscheidungsprozess mit einfließen zu lassen.

Mal sehen, wie ernst es die Verwaltung mit der Bürgerbeteiligung meint: Als "Pflasterkissen" angesagt waren, sprachen sich die Zweckeler bei einer Bürgerversammlung mehrheitlich gegen die "Hügel" aus. Ergebnis: Die Pflasterkissen kamen trotzdem!

Was geschieht also wirklich, wenn sich viele Bürger gegen die "Radfahrer-Schutzstreifen" aussprechen? Denn viele radfahrende Gladbecker haben schlichtweg Angst, wenn sie auf einem solchen "Schutzstreifen" unterwegs sind und Pkw, Lkw sowie Busse mit nur wenigen Zentimeter Abstand vorbeifahren.

Denn was hilft es dem Unfallopfer, wenn so genannte Verkehrsexperten gebetsmühlenartig herunterleiern, die "Radfahrer-Schutzstreifen" seien die aktuell sicherste Lösung für Radfahrer? Es gab auch mal Zeiten, in denen die bereits erwähnten "Pflasterkissen" schon wie das "Ei des Kolumbus" gefeiert wurden. Hunderttausende Mark alleine wurden in Gladbeck investiert und heutzutage sind die meisten der "Pflasterkissen" aus dem Stadtbild verschwunden.
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