Geld aus Stiftung - 890.000 Euro - für die Stadt GLADBECK

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Altes Rathaus , der blau angestrahlte Turm
Gladbeck: Altes Rathaus GLADBECK |

Siemens-Stiftung „Zukunftswerkstadt“

Die ehemalige Siemens-Stiftung „Zukunftswerkstadt“ wird aufgelöst,

die Stadt Gladbeck erhält das Stiftungsvermögen

in Höhe von rund 890.000 Euro.

Laut Satzung soll sie mit dem Geld zum einen das „Gladbecker Bündnis für Familie – Erziehung, Bildung, Zukunft“ unterstützen.

Zum anderen sollen die kulturellen Teilhabechancen sozial benachteiligter Kinder und Familien verbessert werden.

Bürgermeister Ulrich Roland begrüßt als Stiftungsvorsitzender die Entscheidung: „Mit der Förderung von Kindern und Jugendlichen erfüllen wir die damaligen Ziele der Stiftung weiter: Durch Bildung und die Möglichkeit, an kulturellen Angeboten teilzunehmen, verbessern wir die Zukunftschancen unserer Kinder wesentlich. Damit tragen die Stiftungsmittel auch künftig zur Bewältigung des Strukturwandels bei.“

Vor genau 23 Jahren schlossen die Tore des Gladbecker Siemens-Werkes an der Bottroper Straße in Ellinghorst. Die Siemens AG war damals bereit, 1,5 Millionen DM für die Förderung und Weiterbildung von Arbeitnehmern im Zuge des Strukturwandels in die Stiftung Zukunftswerkstadt einzuzahlen, die von der Stadtsparkasse Gladbeck zu diesem Zweck gegründet wurde.

Aus den Stiftungserträgen wurden insbesondere Weiterbildungsmaßnahmen für Siemensmitarbeiter finanziert.
Unterstützt wurde über viele Jahre die Siemens-Frauen-Initiative, außerdem wurde die Frauenberatungsstelle Gladbeck gefördert.
Weitere Maßnahmen kamen u.a. dem Berufsfortbildungswerk des DGB, der GAFÖG Arbeitsförderungsgesellschaft und der FAA Bildungsgesellschaft zugute.

Mit den Jahren erschöpfte sich allerdings der Stiftungszweck.
Die damals entlassenen Siemens-Mitarbeiter befinden sich inzwischen im Ruhestand oder stehen kurz davor.
In den vergangenen Jahren wurden auch keine Förderanträge mehr gegenüber der Stiftung gestellt.

( hier darf gefragt werden : "warum nicht" ? War doch vorhanden, und gebraucht wird es sicherlich bei Beruflichen Maßnahmen allemale . )

Da aufgrund der niedrigen Zinssätze nur sehr geringe Erträge erwirtschaftet werden, entschlossen sich Vorstand und Beirat der Stiftung unter Leitung von Bürgermeister Roland dazu, die Stiftung aufzulösen.

Die Auflösung der Stiftung muss noch von der Stiftungsaufsicht bei der Bezirksregierung Münster genehmigt werden, die allerdings im Vorfeld ihre Zustimmung in Aussicht gestellt hat.

Nach Ablauf des Liquidationsjahres

würde das Geld Anfang 2016 zur Verfügung stehen.


Soll heißen : " warten Sie bitte " ? Auf den Gesamtbetrag ?

Schade .

Aus:
http://www.gladbeck.de/index.asp?form=detail&db=40...

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