Gladbeck: Müllwagen gegen Terror-Fahrer

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Angesichts der jüngsten Terroranschläge werden bei den kommenden Veranstaltungen in Gladbeck zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Foto: Archiv/Kariger

Die jüngsten Terroranschläge in Spanien haben auch Auswirkungen auf zwei kommende Veranstaltungen in der Gladbecker Innenstadt. Die Stadt wird ihre Sicherheitsmaßnahmen beim Open-Air-Konzert „Umsonst & Draußen“ an diesem Freitag, 25. August, und beim Appeltatenfest am ersten September-Wochenende verstärken.

„Wir reagieren damit auf die derzeit angespannte Situation. Hundertprozentige Sicherheit können auch wir nicht garantieren, wir wollen aber eventuelle Risiken minimieren“, sagt Gregor Wirgs, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung. Dazu haben sich Verwaltung, Feuerwehr und Polizei bereits heute zu einem ersten Abstimmungsgespräch getroffen. Ergebnis: Bei der Veranstaltung „Umsonst & Draußen“ und dem angrenzenden Feierabendmarkt postiert die Stadt diesmal an den Stellen, die sonst durch Straßensperren gesperrt sind, Großfahrzeuge von ZBG und Ingenieuramt.

Schwere Fahrzeuge als Straßensperren

Im Bereich von Bottroper Straße/Rentforter Straße werden zwei Fahrzeuge die Zufahrt auf den Willy-Brandt-Platz verhindern, an der Postallee wird ein Großfahrzeug stehen. Zusätzlich zu einem Sicherheitsdienst werden auch der Kommunale Ordnungsdienst und die Polizei vor Ort sein.

Auch beim Appeltatenfest am 2. und 3. September wird die Stadt die Sicherheitsmaßnahmen verstärken. Dazu wird es in der kommenden Woche noch ein Abstimmungsgespräch mit der Polizei geben. Diese wird, gemäß Erlass des NRW-Innenministeriums vom vergangenen Freitag, besonders wachsam sein.

Die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen führt die Stadt nicht zum ersten Mal durch. Bereits beim Turmblasen am 23. Dezember 2016, vier Tage nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, sicherten Großfahrzeuge die Veranstaltung. Bürgermeister Ulrich Roland: „Die aktuellen Geschehnisse zwingen uns leider wieder dazu. Ich hoffe trotzdem, dass wir unbeschwert und friedlich miteinander feiern können.“
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 21.08.2017 | 17:12  
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