Gladbecker CDU will in 2016 "kritische Opposition" sein

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In geselliger Runde ließen die Gladbecker CDU-Mitglieder beim traditionellen „Silvester-Umtrunk“ noch einmal die Geschehnisse des Jahres 2015 Revue passieren, wagten aber auch bereits einen Ausblick auf das Jahr 2016. (Foto: Kariger)
Gladbeck: Stadtgebiet |

Traditionspflege betrieb zum Abschluss des Jahres 2015 die Gladbecker CDU: Die Christdemokraten luden nunmehr zum 35. Male zu ihrem „Silvesterumtrunk“ ein. Und so gut wie Ende 2015 war das Treffen nur selten besucht, weshalb Dietmar Drosdzol als Vorsitzender des gastgebenden CDU-Stadtverbandes in der Rentforter Traditionsgaststätte „Haus Kleimann“ eine Vielzahl von Teilnehmern, darunter auch Alt-Bürgermeister Eckhard Schwerhoff, begrüßen konnte.

Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer


In seinem politischen Jahresrückblick ging zunächst Drosdzol auf die Geschehnisse in Gladbeck im Jahr 2015 ein. So bedankte er sich ganz besonders bei allen ehrenamtlich im Bereich der Flüchtlingshilfe tätigen Bürger. „Nur allein durch staatlichen Einsatz wäre die Flüchtlingskrise auch in Gladbeck kaum zu bewältigen,“ führte Rademacher aus. In seinen Dankesworte hob der CDU-Stadtverbandschef allerdings auch das sehr große Engagement der städtischen Mitarbeiter hervor.

Kommunikation des Bürgermeisters kritisiert


Natürlich kamen auch Themen wie der Ausbau der B 52 sowie das Neubauvorhaben „Heisenberg-Gymnasium“, an denen die CDU maßgeblich und geschlossen mitgewirkt habe, beim Jahresrückblick von Drosdzol nicht zu kurz. Hefttige Kritik richtete der CDU-Politiker in Richtung Bürgermeister Ulrich Roland in Bezug auf dessen schlechte Kommunikation zur Einführung des Muezzin-Rufes in Butendorf.

Ergänzend dazu bedankte sich Fraktionschef Peter Rademacher bei den anwesenden CDU-Mitgliedern aber auch allen Gladbecker Bürgern „für die vielfältigen Eingaben und Anregungen, die eine konstruktive Fraktionsarbeit maßgeblich unterstützten“.

Gleichzeitig hob Rademacher hervor, dass im neuen Jahr insbesondere eine „kritische Oppositionsarbeit“ vonnöten sei, um Bürgermeister Roland und dessen Mehrheitsfraktion genauer auf die Finger zu schauen. Dabei, so Rademacher, werde die CDU aber zum Wohle der Bürgerschaft stets auf eine kompetente Mitarbeit in allen fachpolitischen Bereichen setzen. Perspektifisch für 2016 führte Rademacher die Themen „Neuausrichtung des Marktgeschehens“, „Unterstützung der heimischen Wirtschaft“, „Städtebauliche Entwicklung“ sowie „Familien- und Jugendpolitik“ an.

Unverständnis über Hübner-A-52-Kritik


Allgemeines Unverständnis zeigten die Christdemokraten bei ihrem Zusammensein darüber, dass es durch den SPD-Fraktionschef Michael Hübner jüngst Versuche gegeben habe, anderslautende Meinungen zum Thema A 52, die es in einer Volkspartei wie der CDU durchaus geben dürfe, in ein schlechtes Licht zu rücken.

Gemeinsam brachten Drosdzol und Rademacher zum Ausdruck, dass man sich auf eine weiterhin gute Arbeit durch CDU-Stadtverbandes und -Ratsfraktion, also auch in 2016, freue.
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