Kurzarbeitergeld wird verlängert

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Die Bundesregierung hat Vorkehrungen für eine rasche Ausweitung des Kurzarbeitergeldes im Falle einer konjunkturellen Eintrübung getroffen. Künftig sind zwölf statt sechs Monate Kurzarbeitergeld möglich.

Dies bezeichnete Dirk W. Erlhöfer, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Eisen- und Metallindustrie für Bochum und Umgebung e.V., als ein „positives Signal in konjunkturell unsicheren Zeiten“.

Mit der Ausweitung wird den Unternehmen ein Instrument an die Hand gegeben, etwaige konjunkturelle Einbrüche flexibel überbrücken zu können und Beschäftigung zu sichern.

„Die Unternehmen der Region sind mittelständisch geprägt und können etwaige Auftragseinbrüche nicht ohne weiteres verkraften“, sagte Erlhöfer am Freitag in Bochum. „Daher begrüßen wir den Schritt der Bundesregierung, wenngleich wir uns eine Ausweitung auf bis zu 24 Monate gewünscht hätten.“

Das Kurzarbeitergeld wird von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt und soll verhindern, dass Unternehmen in konjunkturellen Krisen Mitarbeiter entlassen. Erstattet werden in der Regel 60 Prozent des ausgefallenen Nettoeinkommens.
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