LINKE und ABI fordern KFZ-Zulassungsstelle in Gladbeck

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Süleyman Kosar von der ABI Gladbeck
Gladbeck: Stadtgebiet | Für die kommende Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 2. Februar stellen die Gladbecker LINKEN und die Alternative Bürger Initiative (ABI) Gladbeck SPD den gemeinsamen Antrag, wieder eine KFZ-Zulassungsstelle vor Ort einzurichten.


In der Pressemitteilung wird bemängelt, dass die Gladbecker, die ein Fahrzeug an-, um- oder abmelden wollen, dafür rund 25 Kilometer nach Marl fahren und dort erhebliche Wartezeiten in der Zulassungsstelle sowie Arbeitszeitausfälle in Kauf nehmen müssen. Neben dem Zeitverlust würden so nicht unerhebliche Fahrtkosten entstehen, zudem würde unnötig CO2 erzeugt.


Online-Bearbeitung


Süleyman Kosar von der ABI Gladbeck: „Ab dem 1. Januar 2015 ist es in Deutschland möglich sein Fahrzeug online außer Betrieb zu setzen. Die Online-Außerbetriebsetzung ist die erste Stufe der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Kraftfahrt-Bundesamt auf den Weg gebrachten Initiative zur internetbasierten Fahrzeugzulassung (i-Kfz). Sie soll eine moderne und effiziente Abwicklung von Zulassungsvorgängen für die Bürger und die Verwaltung ermöglichen.

Weitere Angebote wie die Kfz-Neu- und Wiederzulassung sind für die Zukunft geplant.“Viele Menschen hätten jedoch aus Sicherheitsgründen Bedenken dieses Online-Angebot zu nutzen. Außerdem gäbe es immer noch Bürger ohne Internetzugang.


Beispiel Olpe


„Wenn es im Kreis Olpe möglich ist, eine vollwertige Kfz-Zulassungsstelle im Rathaus in Altenhundem einzurichten und die lange Fahrt nach Olpe zu ersparen, müsste das analog auch für die Gladbecker Bürger machbar sein. Technische Probleme, wie die doppelte Kennzeichenvergabe, sind dann wohl ausgeschlossen. Was schon jetzt oder in Zukunft von zu Hause aus möglich ist, dass sollte auch im Rathaus angeboten werden können“, so Olaf Jung, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in Gladbeck.

Dienst dezentral im Rathaus


Die Verwaltung soll beauftragt werden, Gespräche mit dem Kreis Recklinghausen aufzunehmen, um diesen Dienst dezentral im Rathaus anbieten zu können. „Gerade als Familienfreundliche Stadt wäre so ein Angebot für viele Bürger eine Erleichterung und bedeutet mehr Bürgernähe“, schließt Jung.
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1 Kommentar
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Udo Massion aus Gladbeck | 26.01.2015 | 15:30  
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