LINKE: Was passiert mit der Schrottimmobilie an der Schwechater Straße?

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Wie es mit der Problemimmobilie an der Schwechater Straße 38 weitergeht möchte die LINKE beim nächsten Haupt- und Finanzausschuss geklärt wissen.
Gladbeck: Schwechater Straße 38 | In einer Pressemitteilung bittet die Gladbecker LINKE Bürgermeister Ulrich Roland zum Thema Schrottimmobilie an der Schwechater Straße 38 in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses Stellung zu nehmen.

Hintergrund: Im Jahr 2005 wurde der Stadtteil Rentfort-Nord in das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ aufgenommen. Das Stadtteilerneuerungsprogramm umfasste insbesondere folgende Ziele: Die soziale Stabilisierung des Stadtteils, Stärkung des Wohnstandortes, Entwicklung des Stadteilzentrum, Verbesserung der Aufenthalts- und Spielqualitäten, Beseitigung von Wohnumfeldmängeln und eine Lösung für die Problem-Immobilie Schwechater Straße 38.

"Die meisten dieser Ziele wurden erreicht, jedoch hängt die Entwicklung des Stadtteilzentrums Rentfort-Nord direkt von dem Geschehen an der Problem-Immobilie Schwechater Straße 38 ab, die den Rentfortern bis jetzt erhalten geblieben ist", so Fraktionsvorsitzender Olaf Jung.

Die Bezirksregierung Münster bewilligte mit dem Stadtteilerneuerungsprogramm 2011 zwar die beantragten Fördermittel in Höhe von 405.000 Euro für den Abriss des Gebäudes an der Schwechater Straße 38 und der weiteren Umsetzung des Entwicklungskonzeptes. "Die Uneinigkeit in der Eigentümergemeinschaft verhinderte bisher jegliche Lösung", weiß Jung.

Nach Aussage der LINKEN können die bewilligten Fördermittel jedoch nur bis Ende diesen Jahres abgerufen werden und verfallen danach. Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion um einen aktuellen Sachstandsbericht zum Stadtumbau West in Rentfort-Nord in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Insbesondere soll berichtet werden, ob die Fördermittel in diesem Jahr noch abgerufen werden können, oder ob eine Verlängerung des Förderzeitraumes doch noch möglich ist.
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