Nun doch ein Kreisverkehr für die "Schultenbrücke"?

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Nach dem tödlichen Verkehrsunfall am 31. Oktober reagiert nun die CDU Gladbeck und regt an, die Kreuzung Schulten-/Frentroper Straße in Schultendorf noch mit einem Kreisverkehr auszustatten. Archiv-Foto: Rath
Gladbeck: Schultenbrücke |

Schultendorf. Nach dem tödlichen Verkehrsunfall am 31. Oktober (der Lokalkompass berichtete) hat die Gladbecker CDU als erste Ratspartei reagiert: In seiner Sitzung am 10. Januar 2013 wird sich der städtische Stadtplanungs- und Bauausschuss auf Antrag der Christdemokraten mit dem Thema „Kreisverkehr Frentroper Straße/Schultenstraße“ befassen müssen.

Bereits in der Vergangenheit sei in dem Ausschuss über die Möglichkeiten des Ausbau der Kreuzung Frentroper-/Schultenstraße zu einem Kreisverkehr diskutiert worden, schreibt der CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhold Fischbach in dem Antrag. Auf der Grundlage von fünf Kriterien sei der Ausbau aber vor zehn Jahren seitens der Stadtverwaltung nicht empfohlen worden.

„Mittlerweile hat sich die verkehrliche Notwendigkeit durch die Zunahme des Verkehrs erheblich geändert. Die Unübersichtlichkeit der Kreuzung führte in letzter Zeit zu einem sehr schweren Unfall,“ führt Fischbach weiter aus. Und der CDU-Fraktionsvorsitzende kommt sogar zu der Überzeugung, dass eine Neubetrachtung unter zusätzlicher Berücksichtigung der Punkte „Verkehrssicherheit“ und „Umweltverträglichkeit“ heute zu einer anderen Entscheidung führen könne.

„Auch sind die damaligen Kriterien längst durch neue, nachweislich funktionierende Kreisverkehrlösungen ad absurdum geführt,“ schreibt Fischbach abschließend.
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 15.12.2012 | 11:51  
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