Richtige Beleuchtung: "Die sichere Stadt"

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Gut ausgeleuchte Straßen und Wegeverbindungen sorgen in Städten und Gemeinden für mehr Sicherheit. (Foto: Lokalkompass Lünen)
Gladbeck: Stadtgebiet | Gladbeck.Unter dem Titel „Die sichere Stadt“ wird sich die CDU in nächster Zeit mit der öffentlichen Sicherheit beschäftigen. Den Auftakt machte eine Veranstaltung im Fritz-Lange-Haus zum Thema „Sicherheit durch Beleuchtung“.

Zu Gast waren zwei ausgewiesene Expertinnen. Zum einen Frau Prof. Dr. Ing. Karin Kückelhaus von der Westfälischen Hochschule. Sie lehrt und forscht zum Thema „Beleuchtungssysteme“. Zum anderen hielt Dunja Storp, Kriminologin und Polizeiwissenschaftlerin ein Impulsreferat zum Thema „Beleuchtung als Instrument der Sicherheit.“

Die Wissenschaftlerin Kückelhaus erläuterte zunächst die Eigenschaften von Licht und dass man selbst unter Wissenschaftlern nicht ganz einig sei was überhaupt Licht sei. Sie ging auf verschiedene Beleuchtungsarten wie Grundbeleuchtung, Bereichsbeleuchtung und Stimmungsbeleuchtung ein. Sie machte sehr deutlich, dass es nicht ausreicht für helle Beleuchtung zu sorgen. „Wo Licht ist, ist auch Schatten.“ Dieses müsse bei jeder Planung berücksichtigt werden.

Dunja Storp stellte den Satz „Sicherheit ist ein Gefühl“ in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Sie zählte Merkmale von Angsträumen auf: Parkhäuser und Unterführungen, die einem geringe Fluchtmöglichkeiten in manchmal niedrigen Räumen bieten, Raumstrukturen zu denen auch die Beleuchtung aber auch Sichtbezüge (die Frage ob ich einen ungehinderten Durchblick über einen größeren Raum habe). Aber auch Geruch, Müll, Vandalismus oder fehlende Polizeipräsenz führt zu Angsträumen. Ihr abschließendes Fazit: „Die Ängste werden größer, wenn man das Gefühl hat, es kümmert sich keiner um mich.“

Dieses nahmen der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Rademacher und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Dietmar Drosdzol zum Anlass die neue Initiative der Stadtverwaltung zu loben. „Endlich kommt die Verwaltung einer alten CDU-Forderung nach“, so Rademacher, „und verstärkt die Kontrollen durch den kommunalen Ordnungsdienst“. Auch dieses wird den Bürgern Sicherheit geben.“

In der anschließenden Diskussion wurden viele Detailfragen erörtert, so natürlich auch die Kölner Silvestervorfälle.
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