Schlag in die Magengrube

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Dieses Ergebnis dürfte auch für die Gladbeckern, die sich aus Lärmschutzgründen für ein Tempolimit auf Autobahnen einsetzen, „ein Schlag in die Magengrube“ sein: Bei einem Langzeitversuch auf der A 45 bei Dortmund wurde festgestellt, dass ein Tempolimit von 100 Stundenkilometer die Lärmbelästigung in den angrenzenden Wohngebieten in keinster Weise beeinflusst.

Bei der Auswertung der Messergebnisse stellte sich vielmehr heraus, dass nicht schnell fahrende Pkw für eine große Lärmkulisse entlang viel befahrener Straßen sorgen, sondern eben Lkw. Und Lkw dürfen maximal 80 Kilometer schnell unterwegs sein.

Und schon sind die Tempolimit-Befürworter auf der Suche nach neuen Argumenten für ihre Forderung. Sie sind tatsächlich auch schon fündig geworden, bezweifeln nun lautstark die Ergebnisse des Langzeitversuches in Dortmund.

Na ja, das war ja auch nicht anders zu erwarten.
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Ferdi Wilkskamp aus Gladbeck | 26.07.2015 | 18:14  
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