Stadt dementiert Gerüchte um STEWES-Baumarkt

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Gerüchte, wonach die angekündigte Erweiterung des Baucentrum Stewes in Gladbeck-Ost wesentlich kleiner ausfallen könnte oder gar komplett gestrichen wird, machen die Runde. Den Gerüchten wird aber seitens der Stadt Gladbeck bereits eine klare Absage erteilt. (Foto: Stewes-Baumärkte)
Gladbeck: Stewes-Baumarkt |

Die Meldung Ende September 2013 war erfreulich: Im Rathaus präsentierte Bürgermeister Ulrich Roland freudestrahlend die Pläne zur Erweiterung des STEWES-Baumarktes am Krusenkamp in Gladbeck-Ost.

Erweiterungspläne im Herbst 2013 vorgestellt


Von einer Investitionssumme in Höhe von 25 Millionen Euro und der Schaffung von rund 30 neuen Arbeitsplätzen war vor nahezu zwei Jahren unter anderem die Rede.

Es folgten die - ohnehin schon geplante - Schließung der Elsa-Branström-Schule sowie die Stilllegung des Fußballplatzes, bis dahin sportliche Heimat von „Alemania Gladbeck“. Darüber hinaus war auch der Umzug des Städtischen Kindergartens Krusenkamp in einen Teil der ehemaligen Brandström-Schule geplant, da die Firma STEWES auch Interesse an dem Grundstück zeigte, auf dem der Kindergarten bis heute in einem Container untergebracht ist.

Doch nun machen Gerüchte die Runde durch Gladbeck. Demnach hat sich das STEWES-Unternehmen zu einer deutlich kleineren Erweiterungsmaßnahme entschieden und damit verbunden werden auch wesentlich weniger neue (Teilzeit-)Arbeitsplätze entstehen. „Bislang ist noch kein einziger Vertrag unterschrieben worden,“ erfuhr der STADTSPIEGEL

Grundstücksverkäufe noch nicht vertraglich besiegelt


Im Rathaus indes kann man die ganze Aufregung absolut nicht verstehen. Tatsächlich, so Wirtschaftsförderungs-Chef Peter Breßer-Barnebeck auf Anfrage des STADTSPIEGEL, seien die in Frage kommenden Grundstücksverkäufe bislang noch nicht schriftlich besiegelt worden. Doch sei dies heute in solchen Fällen absolut nicht außergewöhnlich. Als Beispiel nannte Breßer-Barnebeck den Neubau des „Ärzte-Hauses“ in Butendorf, wo die Verträge auch erst wenige Tage vor der offiziellen Grundsteinlegung unterschrieben worden seien.

Die Verhandlungen mit dem STEWES-Unternehmen würden vielmehr völlig unproblematisch verlaufen, versichert Breßer-Barnebeck. Die Vertragsinhalte seien im Wesentlichen ausgehandelt. Zuvor habe die Stadt aber einige Dinge auf den Weg bringen müssen, wie zum Beispiel die erforderlichen Änderungen des Flächennutzungsplanes und, ganz aktuell, die Aufstellung des Bebauungsplanes.

„In Sachen STEWES läuft alls rund nach Plan!“


Einen intensiven Austausch gebe es betreffs der „Kreuzungsvereinbarung“, betont Peter Breßer-Barnebeck. Denn die Firma STEWES wünsche bekanntlich eine eigene Baumarktgelände-Zufahrt ab der Konrad-Adenauer-Allee, weshalb auch der Landesbetrieb „Straßen.NRW“ mit in die Verhandlungen einzogen werden müsse.

Für Peter Breßer-Barnebeck sind die aufgekommenen Gerüchte absolut haltos, nicht nachvollziehbar. „In Sachen STEWES läuft alles rund und nach Plan,“ versichert er.
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