Stadt hält an geplanten Schulfusionen fest

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Die Elternproteste haben nur wenig Erfolg gezeigt: Die Stadt Gladbeck hält im Prinzip an ihre Schulfusions-Plänen fest und will die Veränderungen bereits am 4. März durch den Schulausschuss "absegenen" lassen. (Foto: Gerd Altmann/pixelio.de)

Gladbeck. Die Gladbecker Schullandschaft ist in Bewegung, woran nicht zuletzt die demografische Entwicklung beteiligt ist. Und im Rathaus reagiert man auf die - zum Teil gravierenden - Veränderungen, weshalb schon in der Sitzung des Schulausschusses am 26. November 2012 die Schulerwaltung mögliche schulorganisatorische Maßnahmen vorgestellt hat, die aufgrund des 8. Schulrechtsänderungsgesetzes durchgeführt werden sollen.

Als die geplanten Maßnahmen anschließend öffentlich bekannt wurden, hagelte es allerdings Kritik aus nahezu allen Stadtteilen. Auf diese Kritik hat die Schulverwaltung reagiert und in den vergangenen Wochen die Pläne Eltern und Schulen präsentiert. Bettina Weist, Leiterin des Amtes für Bildung und Erziehung: „Die von den Änderungen betroffenen Grundschulen und Eltern wurden früh an den Planungen beteiligt. So war es möglich, gemeinsam mit allen Beteiligten ohne Zeitdruck zu erarbeiten, wie die Gladbecker Grundschullandschaft auf hohem qualitativen Niveau zukunftsfähig gemacht werden kann.“

Das Ergebnis ist nun ein korrigierter Maßnahmenkatalog, um dessen Zustimmung die Verwaltung den Schulausschuss bei dessen nächster Sitzung am 4. März bittet.

Die Maßnahmen im Einzelnen:

* In Zweckel wird der Teilstandort Schulstraße der Pestalozzischule zum Schuljahr 2014/15 auslaufend aufgelöst. Darüber hinaus wird zum Schuljahr 2015/16 ein Schulverbund der Schultendorfer Käthe-Kollwitz-Schule mit der Zweckeler Pestalozzischule als Hauptstandort gebildet.

* Der Teilstandort Wilhelmschule Weusters Weg in Ellinghrost wird zum Schuljahr 2018/19 auslaufend aufgelöst.

* Die Uhlandschule und die Vinzenzschule in Butendorf werden zum Schuljahr 2015/16 zusammengelegt.

* In Brauck/Rosenhügel werden die Antoniusschule und die Schule am Rosenhügel zum Schuljahr 2016/17 zusammengelegt.

Nach Aussage der Stadt Gladbeck begrüßt auch die Schulaufsicht die vorgeschlagenen Maßnahmen. Dies vor allen Dingen in Hinblick auf größere Schulsysteme und deren Synergieeffekte. Die Umsetzung der Maßnahmen werde demnach von der Schulaufsicht unter pädagogischen und schulfachlichen Gesichtspunkten mitgetragen und unterstützt.

„Die Eckpunkte des neuen Schulrechtsänderungsgesetzes sind Basis für eine hohe Qualitätssicherung und die Schaffung von zukunftsfesten Regelungen für eine langfristige Planungssicherheit, um Schulen bessere Bedingungen bei der Klassenbildung und flexiblere Möglichkeiten bei der Personaleinsatzplanung zu schaffen,“ ist einer Mitteilung der Stadt Gladbeck zu entnehmen.
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David Antonic aus Gladbeck | 23.02.2013 | 17:05  
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