Wahlkampf hat begonnen - Kritik an undemokratischer Limitierung

Anzeige

Gestern kamen die ersten Plakate zum Bundestagswahlkampf an die Gladbecker Laternen. Die ersten waren CDU, SPD und MLPD.

Wir von der MLPD haben besonderen Wert darauf gelegt, auch an den Betrieben Plakate aufzuhängen. Wir wollen gerade Arbeiterinnen und Arbeiter ansprechen. "Politik für Arbeiter*innen statt für Milliardäre" steht auf einem unserer Plakate. Vor allem über das Plakat direkt vor dem Rockwool-Eingang haben wir uns gefreut (siehe Foto).
Zu kritisieren ist allerdings die undemokratische Beschränkung der Plakate in Gladbeck. Es ist nichts dagegen zu sagen, dass die Stadt bestimmte Regeln aufstellt, zum Beispiel gegen Verkehrsbehinderungen. Aber dass manche Parteien mehr Plakate genehmigt bekommen, ist undemokratisch. Noch dazu, wenn die bevorzugten Parteien ausgerechnet die sind, die sowieso ständig im Fernsehen zu sehen sind. Ganze 87 von 1.736 Stellen hat die MLPD zugestanden bekommen.
Das Ganze folgt sogar einem ausdrücklichen Prinzip der "abgestuften Chancengleichheit". Das klingt schon wie "hinterhältige Fairness"!
Genau für solche Praktiken wird Deutschland auch von den OSZE-Wahlbeobachtern gerügt. Sie haben ihr Kommen auch für 2017 angekündigt. Wir überlegen derzeit, die Gladbecker Praxis dort zur Sprache zu bringen.
0
7 Kommentare
118
Christiane Schmidt aus Gladbeck | 14.08.2017 | 10:51  
Oliver Borgwardt aus Gladbeck | 14.08.2017 | 15:12  
12.687
Wolfgang Kill aus Gladbeck | 14.08.2017 | 15:24  
29
Jörg Weidemann aus Gladbeck | 14.08.2017 | 16:56  
Oliver Borgwardt aus Gladbeck | 14.08.2017 | 17:04  
29
Jörg Weidemann aus Gladbeck | 14.08.2017 | 17:09  
1.459
Stefan Hoffmann aus Düsseldorf | 15.08.2017 | 19:57  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.