Wahlkampfärger in Gladbeck: Aufkleber verunstalten frisch sanierte Laternenmasten

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Diverse Aufkleber, auch von der DKP, verschandeln bereits wieder die erst vor wenigen Tagen sanierten Laternenmasten entlang der Horster Straße im Bereich Butendorf. (Foto: Stadt Gladbeck)
Gladbeck. Verärgerung pur und auch eine gewisse Portion Unverständnis im Gladbecker Rathaus: Erst vor wenigen Tagen frisch gestrichen, wurden Laternenmasten entlang der Horster Straße in Butendorf bereits wieder mit Wahlaufklebern verunstaltet.

Neben anderen Organisationen, so die Meldung aus dem Rathaus, habe auch die DKP durch die unzulässige Wahlwerbung ihre Spuren hinterlassen. Aufgefallen sind die Aufkleber bei einer Routinekontrolle durch Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes.

Am meisten ärgert man sich am Willy-Brandt-Platz offenbar darüber, dass durchweg Laternenmasten betroffen sind, die im Auftrag der Stadt Gladbeck von einer heimischen Firmen gereinigt - also auch von alten Aufklebern aller Art befreit - und frisch gestrichen wurden. Und die Entfernung derartige Aufkleber stellt nach Angaben der Verwaltung selbst Fachfirmen vor eine schwierige Aufgabe.

Anzeige wegen Sachbeschädigung

Zudem, so die Meldung aus dem Rathaus, widerspreche diese Form der „Wahlwerbung“ ganz eindeutig auch den Vereinbarungen zwischen den Gladbecker Parteien zum Verhalten im Wahlkampf.

Daher appelliert die Stadt Gladbeck nun an alle Parteien und Organisationen, städtisches Eigentum nicht zu beschädigen oder eben mit Aufklebern zu verunstalten. Denn das Geld, das nun für die erneute Reinigung der Laternenmasten aufgewendete werden müsse, können besimmt sinnvoller verwendet werden.

Möglicherweise wird bei dem konkreten Fall die DKP zur Kasse gebeten: Die Stadt Gladbeck hat wegen Sachbeschädigung Anzeige erstattet.
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