Wer es sich denn leisten kann!

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(Foto: amö/Witten Aktuell)
Das ist wenig verwunderlich: Es gibt auch Gladbecker, die sich für die "abschlagsfreie Rente mit 63" entscheiden: In der Zeit vom 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2016 zählte die "Deutsche Rentenversicherung Westfalen" im Kreis Recklinghausen, zu dem nun mal auch Gladbeck gehört, 7.929 Anträge auf Altersrente. 1.487 Anträge, umgerechnet 18,8 Prozent, entfielen dabei auf die "abschlagsfreie Rente mit 63".

Doch der Blick auf die Zahlen macht deutlich, dass sich im Ruhrgebiet deutlich weniger Arbeitnehmer zu diesem Schritt entschlossen haben. Besonders in Ostwestfalen sowie im Sauer- und Siegerland liegt die anteilmäßige Quote mit bis zu 36,6 Prozent deutlich höher.

Ist die "abschlagsfreie Rente mit 63" also eine Art "Luxusrente"? Eine Rente, die nur für einen geringen Teil der bezugsberechtigten Personen in Frage kommt? Können sich die Menschen im Ruhrgebiet, auch in Gladbeck, diesen Schritt aus finanziellen Gründen nicht leisten?

Also wird bis zum Erreichen des regulären "Renteneintritts-Alters" weiter "malocht". Künftig vielleicht sogar bis zur Vollendung des 73. Lebensjahres. Sofern man in diesem Alter überhaupt noch eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle hat.
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