Widerstand gegen Windräder

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Nordöstlich des Innovationszentrums Wiesenbusch ist ein weiterer Standort für Windkraftanlagen geplant. Hiergegen regt sich Widerstand in den Wohngebieten in Alt-Rentfort. (Foto: Uschi Dreiucker/pixelio.de)
Gladbeck-Rentfort: Wiesenbusch | Die Bundesregierung hat den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen und setzt auf regenerative Energiegewinnung. Hiervon will man auch in Gladbeck partizipieren. Doch nicht immer treffen die Pläne auf Gegenliebe in der Bevölkerung.

Besonders in Rentfort „rumort“ es, regt sich Widerstand: Viele Bürger, vor allen Dingen aus den Wohngebieten südlich der Kirchhellener Straße, sind von den Plänen zur Errichtung neuer Windkraftanlagen nördlich des Gebietes „Wiesenbusch“ ganz und gar nicht begeistert.

Inzwischen hat die „Siedlergemeinschaft Rentfort“ bereits eine Info-Aktion gestartet, Informations-Zettel an die Haushalte in Alt-Rentfort verteilt. „Uns geht es nicht darum, Krach und Radau zu schlagen,“ versichert Siedlergemeinschafts-Vorsitzender Werner Hülsermann gegenüber dem STADTSPIEGEL. „Wir möchten nur erreichen, dass die Bürger erkennen, dass die Zeit drängt, etwas zu unternehmen.“

In dem ausgewiesenen Gebiet (nordöstlich des Innovationszentrum Wiesenbusch in Richtung Autobahn A 31) könnten nach Angaben von Hülsermann bis zu drei Windkraftanlagen entstehen. Die Nachteile, die derartige Anlagen mit sich bringen würden, seien noch nicht bekannt, bemängelt Hülsermann. „Ganz angeschmiert können sich die neuen Haus- und Grundstücksbesitzer im Baugebiet Lottenstraße fühlen, denn denen versprach man herrliches Wohnen am Stadtrand,“ so Hülsermann.

Die „Siedlergemeinschaft Rentfort“ rät daher allen Rentfortern zur Einsicht in die Planungsunterlagen. Diese können bis zum 11. Juli montags bis donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr sowie freitags bis 12.30 Uhr (Neues Rathaus, Zimmer 456) eingesehen werden.
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2 Kommentare
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Rene' Potratz aus Gladbeck | 04.07.2012 | 21:34  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 06.07.2012 | 18:41  
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