Zweckeler freuen sich auf den Pennymarkt

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Es gibt viele Gerüchte, Halbwahrheiten und mittlerweile auch Fakten zur geplanten Ansiedlung eines langersehnten Discounters in Zweckel.

"Nach dem Weggang des Aldi-Marktes nach Schultendorf und der Geschäftsaufgabe der Firma "Plus" entstand ein konkreter Bedarf für die Nahversorgung in diesem Stadtteil, besonders aber bei den Zweckeler Senioren", begrüßte Norbert Dyhringer (Ratsherr und Vorsitzender der SPD Zweckel). So verwunderte es nicht, dass sich unter den zahlreichen Anwesenden überwiegend Senioren aus dem Stadtteil befanden. Gerade für sie geht mit der Neuansiedlung eine lang ersehnte Wunsch hoffentlich bald in Erfüllung (Herbst 2014).

Niklas Franke (Leiter des Amtes für Stadtplanung und Bauaufsicht der Stadt Gladbeck), Wendel vorm Walde (Vorsitzender des Gladbecker Stadtplanungen- und Bauausschuss) und Architekt Manfred Niermann informierten ausführlich die Anwesenden und standen für zahlreiche Fragen zur Verfügung.

Im Rahmen der 2stündigen Veranstaltung ging es aber auch um aktuelle Stadtteilthemen wie den Stand der Umbaumaßnahmen Bahnhof Zweckel, durchgeführte und geplante Straßen- und Gehwegsinstandhaltungen (u.a. Tunnelstraße) und die Zukunft des Baugebietes Schlägel- und Eisenstraße an diesem Nachmittag.

Der SPD-Ortsverein regte an, einen Quartiersplan zu erstellen. "Mithilfe von Quartierspaziergangs können kleinräumige Daten erhoben und im Anschluss verwendet werden. Die Basis bilden hier die subjektiven Einschätzungen und somit vor allem die Beteiligung der Quartiersbewohnerinnen und Quartiersbewohner," erläutert Norbert Dyhringer. "Vor Ort könnten Bewohnerinnen und Bewohner auf einem gemeinsamen Rundgang auf einer vorab festgelegten Route die Chancen und Schwachstellen aufzeigen und identifizieren sowie bereits über mögliche Lösungsmaßnahmen diskutieren. Diese Punkte können bereits während der Begehung durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf vorab vorbereiteten Quartierskarten verzeichnet werden. Die Diskussion sollte im (direkten) Anschluss in Form eines Treffens fortgesetzt werden. Die gemeinsame Begehung ermöglicht einen direkten Dialog und schafft Vertrauen unter allen Beteiligten. Insgesamt gilt es bei dieser Methode, die Besonderheiten eines Quartiers sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse der ansässigen Bewohnerinnen und Bewohner zu ermitteln (z.B. das Aufstellen zusätzlicher Sitzbänke zum Ausruhen), Handlungsansätze und Lösungen zu finden und in diese in weiteren Planungen zu berücksichtigen."
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 20.10.2013 | 10:49  
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