Auflage für neue Ausgabe nochmals erhöht: "Seniorenwegweiser" ist beiGladbeckern sehr beliebt

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Das Team der städtischen Seniorenberatung präsentiert den neuen "Seniorenwegweiser": Angelika Klar, Tina Trendel, Ulrich Hauska (Abteilungsleiter), Cemile Tosun und Stephanie Janus (von links nach rechts).
Gladbeck: Seniorenberatung |

Gladbeck. Er erscheint bereits zum 18. Male, hat nichts von seiner Attraktivität verloren, gehört nach wie vor zu den begehrtesten Druckwerken in Gladbeck: Die Rede ist vom "Seniorenwegweiser", den die städtische Seniorenberatung seit 1999 in einer stets aktualisierten Form jährlich herausgibt.

Was vor fast zwei Jahrzehnten mit einem 48seitigem Nachschlagwerk nach nahezu bescheidene Ausmaße hatte, hat sich zu einem wahren Bestseller gemausert. Immerhin 2.500 Exemplare umfasste die Auflage in den vergangenen Jahren. "Die Nachfrage war aber immer so groß, dass am Ende kaum noch Exemplare vorhanden waren," berichtet Seniorenberatungs-Abteilungsleiter Ulrich Hauska. Auf die Nachfrage hat man nun reagiert, die Auflage um weitere 500 Exemplare auf 3.000 Stück erhöht. Und die Erstauflage in 1999 kam in Schwarz-Weiß auch noch eher trist daher, wogegen der aktuelle Wegweiser in Farbe erschienen ist und auch mit einer ansprechenden Gestaltung aufwartet.

Diese Entwicklung ist natürlich auch der Entwicklung geschuldet, nach der die Zahl der Gladbecker im Seniorenalter weiterhin stetig steigt. Doch wo zieht man eigentlich die Altersgrenze? Die ist, so Ulrich Hauska, natürlich fließend. So gebe es durchaus auch knapp 50 Jahre alte Gladbecker, die sich den "Seniorenwegweise" interessieren und für eigene Zwecke gerne in Anspruch nehmen würden.

Zweifelsohne ist es der immense Informationsgehalt, der den "Seniorenwegweiser" so interessant macht. Und es sind hochaktuelle Informationen, die in verschiedenen Rubriken präsentiert werden. Denn seit dem Spätsommer 2016 hat das Team der Seniorenberatung intensiv an den Aktualisierungen gearbeitet, ehe der "Seniorenwegweiser" in Druck gehen konnte.

Einen Großteil ihrer Arbeit mussten die Damen um Ulrich Hauska in das neue Kapitel "Pflegestärkungsgesetz II" investieren. Denn die vielen gesetzlichen Änderungen, die seit kurzer Zeit in Kraft sind, machte eine komplette Erneuerung der Informationen notwendig. So wurden die drei bisher geltenden Pflegstfen durch fünf Pflegegrade ersetzt und auch noch ein neues Begutachtungssystem eingeführt. "Wir haben den Gesetzestext so verständlich wie möglich formuliert, denn viele Betroffene sind von den offiziellen Gesetzestexten schlichtweg überfordert," erläutert Ulrich Hauska.

Allen Veränderungen zum Trotz ist der "Seniorenwegweiser" aber nach wie vor kostenlos erhältlich. Exemplare liegen zur Mitnahme in nahezu allen öffentlichen Gebäuden im Stadtgebiet, bei den Geldinstituten, in Arztpraxen sowie in Seniorentreffs und -heimen aus. Auch in der Geschäftsstelle des STADTSPIEGEL in Stadtmitte, Horster Straße 24, kann der "Seniorenwegweise 2017" abgeholt werden.
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