Halloween: Nicht alles ist erlaubt!

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Halloween: Nicht alles ist erlaubt! (Foto: Lokalkompass Essen-Ruhr)

Für den einen Brauch, für den anderen Unsitte: Zu Halloween ziehen Kinder von Haus zu Haus und fordern Bewohner auf, ihnen Süßigkeiten zu geben, weil sie ihnen sonst einen Streich spielen würden.

Oft heißt das: Sie werfen rohe Eier oder anderen Unrat an Gebäude, Fenster oder Autos. Diesen Brauch aus den USA sollten die Kinder nicht zum Anlass nehmen, mit den Streichen zu übertreiben. Nicht alles, was Spaß macht, ist gleichzeitig auch erlaubt.

Bei solchen Verschmutzungen handelt es sich nicht mehr um Brauchtumspflege, sondern um den Tatbestand einer mutwilligen Sachbeschädigung, der unter Umständen auch strafrechtlich verfolgt werden kann. Weil der Neuanstrich einer durch Eier beschädigten Hauswand zudem tausende Euro kostet, kann ein solcher „Spaß“ auch schnell sehr teuer werden. Die Eltern oder Erziehungsberechtigten von Kindern sind im Schadensfall schadenersatzpflichtig.

Aus den vorgenannten Gründen bittet die Stadtverwaltung insbesondere Eltern darum, auf das Handeln ihrer Kinder an Halloween Acht zu geben und entsprechende Regeln mit auf den Weg zu geben. Auf diese Weise könnte Halloween ein schöner Brauch bleiben und unangenehme Nachwirkungen für alle Seiten wirkungsvoll vermieden werden.
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