In Gladbeck stehen stadtweit 28 Automaten zur Verfügung: Sparkasse setzt auf neues Kassensystem

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Modernste Technik macht es möglich: Ab dem 9. August erhält auch die Sparkassen-Hauptstelle an der Friedrich-Ebert-Straße in Stadtmitte das neue Selbstbedienungs-Kassensystem, das sich nach Aussage der Sparkassen-Verantwortlichen in den Gladbecker Filialen des Geldinstitutes in den vergangenen Monaten bereits bestens bewährt hat. (Foto: Text: Peter Braczko/STADTSPIEGEL Gladbeck)
Gladbeck: Stadtgebiet |

Gladbeck. Nach Angaben der Sparkassenleitung und nach Umfragen unter ihren Kunden hat sich das Selbstbedienungs-Kassensystem bewährt, die Konsequenzen daraus: Ab dem 9. August erhält auch die Sparkassen-Hauptstelle in der Stadtmitte dieses moderne Kassen-System. Das bedeutet: Insgesamt stehen bei der Sparkasse dann 28 Geldautomaten zur Verfügung.


Diese Möglichkeit steht den Sparkassenkunden sieben Tage und 24 Stunden rund um die Uhr zur Verfügung. Seit 2015 kommt dazu, dass die Kunden auch eine vier- bis sechsstellige „Wunsch-PIN“ am Geldautomaten erhalten können. Filial- und Hauptstellenbesucher mit einer Sehbehinderung wird der Zugang durch zusätzliche Hilfen erleichtert, denn 18 der 28 Selbstbedienungsgeräte haben Anschlüsse für einen Kopfhörer. Sobald der angeschlossen ist, begleitet eine Stimme die Geldangelegenheiten. Weiterer Service für Menschen mit Behinderung: Viele Automaten lassen sich auch mit Rollstühlen seitlich anfahren.

Sparkassen-Chef Ludger Kreyerhoff betont: „Wir haben die demografische Entwicklung in Gladbeck im Blick und investieren 430.000 Euro in Erweiterung, Modernisierung und Sicherheit!“ Vor allem die Sicherheit spiele dabei eine wichtige Rolle, 14 Raubüberfälle in Städten des Einzugsbereichs Westfalen-Lippe würden doch eine deutliche Sprache sprechen.

Der Einzahlungsvorgang bei der Sparkasse Gladbeck sieht im automatischen Bereich daher so aus: Der Kunde nennt gegenüber einem Mitarbeiter (einer Mitarbeiterin) seinen Einzahlungswunsch und bekommt die sogenannte „White Card“ ausgehändigt. Danach erfolgt die Karteneingabe am Ein- beziehungsweise Auszahlungsgerät. Der Kunde führt den Vorgang durch, die Karte wird wieder ausgegeben und eine Quittung steht zur persönlichen Kontrolle zur Verfügung. Danach legt der Kunde (die Kundin) die White Card sowie die Einzahlquittung vor. Beides wird einbehalten und die Quittung „entsorgt!“ Die „offene Einzahlung“ wird von der Mitarbeiterin (dem Mitarbeiter) gebucht beziehungsweise ein Nachtrag im Sparkassenbuch angelegt. Ähnlich verläuft es bei der Auszahlung. Die Regelung mit der "White Card" betrifft aber nur die Sparkassen-Kunden, die keine "Sparkassen-Card" mit dazugehöriger PIN-Nummer besitzen. Für "Sparkassen-Card"-Besitzer ergeben sich faktisch keine Änderungen. Übrigens: Alle Ein- und Auszahlungsgeräte besitzen außerdem eine Funktion zum Geldwechseln.

Natürlich stehen nach wie vor die Sparkassen-Mitarbeiter für alle Fragen zur Verfügung, denn das Geldinstitut möchte die Kunden vor allem in der Eingewöhnungsphase „nicht alleine lassen!“
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Robert Giebler aus Gladbeck | 18.06.2016 | 18:12  
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