In Gladbeck werden neue nachhaltige Verkehrskonzepte gesucht

Wann? 27.04.2013 10:00 Uhr

Wo? Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule, Fritz-Erler-Straße 4, 45966 Gladbeck DE
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Auch ein „Markt mobiler Möglichkeiten“, der mit nachhaltigen Überraschungen auf zwei, drei und vier Rädern aufwartet, gehört am kommenden Samstag, 27. April, zum Programm der Veranstaltung „Mobilität-Werk-Stadt“ in der „Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule“ in Rentfort-Nord.
Gladbeck: Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule, Fritz-Erler-Straße 4 |

Gladbeck. Nach 2011 schon zum zweiten Male ist Gladbeck am kommenden Samstag, 27. April, Gastgeber der Veranstaltung „Mobilität-Werk-Stadt“ des gleichnamigen Fördervereins.

Die Anregung, die Veranstaltung erneut in Gladbeck durchzuführen, kam im Zuge der Diskussionen um den per Ratsbürgerentscheid abgelehnten Ausbau der B 224 zur Autobahn A 52 von Bürgermeister Ulrich Roland. Aber auch der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Michael Groschek unterstützte den Vorschlag von Roland, hat für die Veranstaltung am Samstag zudem die Schirmherrschaft übernommen.

Fünfte "Mobilität-Werk-Stadt"

Die nunmehr fünfte „Mobilität-Werk-Stadt“ findet von 10.30 bis 15.30 Uhr in der „Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule“ in Rentfort-Nord, Fritz-Erler-Straße 4, statt. Begleitet wird sie bereits ab 10 Uhr von einem „Markt mobiler Möglichkeiten“, der mit nachhaltigen Überraschungen auf zwei, drei und auch vier Rädern aufwartet.
Das Treffen bietet den Teilnehmern und Besuchern aber in erster Linie die Gelegenheit, sich mit ihren Erfahrungen, Ideen und Fähigkeiten aktiv daran zu beteiligen, unter Berücksichtigung aller Verkehrsarten Lösungen für ein nachhaltiges Mobilitätskonzept im Ruhrgebiet zu entwickeln. Eben jene Konzepte, die Verkehrsminister Groschek bereits bei seiner Neujahrsansprache beim Gewerkschaftsempfang in der Stadthalle angemahnt hatte. „Wir möchten einen Prozess nachhaltiger Bürgerbeteiligung im Sinne der lokalen Agenda 21 anstoßen, damit die vorhandenen gesellschaftlichen Kompetenzen und Ressourcen der Verbesserung von Lebens- und Wohnqualität und Klimaschutz zugutekommen können,“ schreiben Georg Nesselhauf und Dr. Martin Arnold, Vorstandsmitglieder des „Förderverein Mobilität-Werk-Stadt“.

In diesem Zusammenhang verweisen Nesselhauf und Arnold auf den „Runden Tisch“, den es seit dem Februar 2013 nach zahlreichen Gesprächen mit Politik und Verwaltung auf kommunaler, regionaler als auch Landesebene gibt. Ziel dieses „Runden Tisches“ ist es, ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Verkehrssituation im mittleren Ruhrgebiet zu erarbeiten und umzusetzen.

Impuls-Referate mit namhaften Experten

So gehören zum offiziellen Programm der „Mobilität-Werk-Stadt“ am Samstag auch mehrere Impuls-Referate mit namhaften Fachleuten: Dr. Diana Hein (Abteilungsleiterin im nordrhein-westfälischen Umweltministerium), Professor Dr. Claudia Hornberg (Fakultät für Gesundheitswesen an der Universität Bielefeld), Dr. Karl Otto Schallaböck (Institut für Klima, Umwelt, Energie), Professor Dr. Christoph Zöpel (ehemaliger Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen) sowie Martin Tönnes (Stellvertretender Verbandsdirektor und Bereichsleiter Planung im Regionverband Ruhr).

Im Anschluss an die Referate erarbeiten die Teilnehmer der Veranstaltung in 15 Gruppen gemeinsam mit weiteren hochrangigen Experten, darunter zum Beispiel Dr. Klaus Vorgang (Vorstand des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr), konkrete Vorschläge für die Mobilität von morgen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden abschließend dokumentiert und im Internet für alle Interessenten zugänglich gemacht.

Besondere Ehrung für Bürgermeister Roland

Eine besondere Ehrung wird Bürgermeister Ulrich Roland gleich zum Auftakt der Veranstaltung erhalten: Für „seinen besonders demokratischen Einsatz in der Verkehrspolitik“ wird er einen „hochwertigen neuen Demokratie-Preis“ in Empfang nehmen dürfen. Wie dieser Preis aussieht, wollen die Verantwortlichen nicht verraten. Die Rede ist aber von „Assoziationen an ein kleines gallisches Dorf“. Am Samstag wird das Geheimnis gelüftet...
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