Kriminalität: Ferienzeit ist Einbruchszeit

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In den Ferien droht ungebetener Besuch. (Symbolbild)

Augen auf, wenn der Nachbar im Urlaub ist: Einbrecher nutzen grundsätzlich günstige Situationen, um ihre Taten zu begehen. Dabei bevorzugen sie auch die Abwesenheit der Haus- und Wohnungsinhaber. Ferienzeiten stellen dabei immer eine besonders "lukrative" Zeit für Einbrecher dar.

Nun stehen die Sommerferien kurz bevor und Erfahrungen zeigen, dass Einbrecher diese Zeiten nutzen, um ungestört in Häuser und Wohnungen einzudringen, während die Eigentümer und Bewohner im Urlaub entspannen. Die Urlaubserholung ist aber schnell verflogen, wenn man von Angehörige über den Einbruch in die eigenen vier Wände benachrichtigt wird oder Geschädigte das Zuhause bei der Rückkehr verwüstet und leergeräumt vorfinden.

Die Polizei rät daher:"Schützen Sie ihr Haus und ihre Wohnung während Ihrer Abwesenheit, damit sie nach Ihrem Urlaub keine böse Überraschung erleben!"

Dabei können einige Tipps helfen, Einbrechern ihre Taten zu erschweren:

Grundsätzlich helfen dabei Zeitschaltuhren und eingeschaltete Lampen, um vorzugeben, dass jemand Zuhause ist.

Absprachen mit Nachbarn oder Verwandten, die sich während der Urlaubzeit um die Wohnung kümmern, sind dabei ebenfalls von besonderer Bedeutung. Denn überquellende Briefkästen, die gestapelte Zeitung vor der Haustür oder permanent herunter gezogene Rollläden signalisieren Einbrechern Tatgelegenheiten.

Regelmäßige Aktivitäten in der Wohnung, wie das Hochziehen der Rollläden, dass kurzfristige Öffnen der Fenster zum Lüften oder das Raus- und Reinstellen der Mülltonne zeigen dagegen, dass die Wohnung oder das Haus bewohnt sind.

Anrufbeantwortertexte oder Eintragungen in Social Media wie "Befinde mich derzeit im Urlaub..." sind dagegen kontraproduktiv und nicht zu unterschätzen. Angriffspunkt der meisten Einbrüche sind Fenster und Türen. Daher weist die Polizei daraufhin: "Schützen Sie Ihre Fenster und Türen durch nachträglich angebrachte Sicherungen!"

Termine für kriminalpräventive Beratungen im Kreis Recklinghausen können unter Tel. 02361/55-3344 abgesprochen werden. Gleichzeitig bittet die Polizei alle Bürger ein besonderes Auge auf ihr Wohnumfeld zu haben: "Melden Sie verdächtige Beobachtungen unverzüglich der Polizei unter 110."

(Mit Material der Polizei)
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2 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 13.07.2017 | 13:30  
Oliver Borgwardt aus Gladbeck | 14.07.2017 | 11:52  
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