Polizei setzt auch in Gladbeck auf das "Einbruchsradar"!

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Auch für die Städte Gladbeck und Bottrop verfügt das "Einbruchsradar" der Poliziei über eine eigene Karte. (Foto: Polizei)
Gladbeck: Stadtgebiet | Gladbeck. Die Kriminalitätsberichte für das Jahr 2015 liegen vor und warten mit einem erschreckenden Ergebnis auf: Die Fallzahlen im Bereich "Wohnungseinbrüche" hat im vergangenen Jahr den höchsten Stand seit zehn Jahren erreicht.

Dabei handelt es sich um eine landesweite Entwicklung, wobei in der Gesamtzahl auch die Taten enthalten sind, bei denen die Langfinger nicht erfolgreich waren. Dabei kommt es gar nicht mal so selten vor, dass Einbrecher ohne Erfolg das Weite suchen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen ist dies in immerhin fast 45 Prozent aller Fälle so.

Vor dem Hintergrund wachsender Zahlen nimmt jedoch die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs eine besondere Stellung ein und ist weiterhin das behördenstrategische Ziel beim Polizeipräsidium Recklinghausen.

Daher haben die Gesetzeshüter nun erneut technisch aufgerüstet: Seit Donnerstag, 7. April, werden wöchentlich donnerstags ab 14 Uhr die Wohnungseinbrüche und auch Versuche der zurückliegenden sieben Tage ins Internet eingestellt. Unter www.polizei.nrw.de/recklinghausen finden Interessierte unter der Rubrik "Einbruchsradar" insgesamt sechs Karten, darunter auch eine Karte für Gladbeck und Bottrop.

"Die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs ist mir wichtig," versichert die Recklinghäuser Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. "Das Einbruchsradar ist eine weitere Möglichkeit, für das Thema noch mehr Sensibilität zu erzeugen. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich nun ein Bild über Einbrüche in seinem Wohnumfeld machen. Der hohe Anteil der Versuchtaten zeigt, dass unsere Präventionsarbeit Früchte trägt. Daher kann ich alle nur bitten, das Beratungsangebot der Polizei zum Einbruchsschutz wahrzunehmen. Für Tataufklärungen sind uns aber auch die Hinweise aufmerksamer Bürger wichtig. Wir erhalten auch jetzt schon regelmäßig solche Hinweise. Wenn wir allerdings das wüssten, was Nachbarn sehen und hören, könnten wir noch deutlich mehr EInbrüche klären! Daher fordere ich alle Bürgerinnen und Bürger auf, uns verdächtige Beobachtungen unverzüglich zu melden. Dabei sollte keiner Scheu haben, die 110 zu wählen."

Wer Beratungstermine zum Thema "Einbruchsschutz" wünscht, kann sich unter Tel. 02361-553344 melden.
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