Woche der Wiederbelebung: Kostenlose Schulung in Gladbeck

Anzeige
Bei Herzstillstand zählt jede Minute - die helfenden Techniken kann dabei jeder erlernen. Foto: Archiv
Gladbeck: KKEL am St. Barbara Krankenhaus |

Vom 18. bis 24. September findet unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit die „Woche der Wiederbelebung“ statt. Ärzte und Fachkräfte initiierten unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ zahlreich eigene Aktionen in Kliniken, öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen. Auch am St. Barbara-Hospital Gladbeck findet eine kostenlose Schulungsveranstaltung statt.

Der plötzliche Herztod ist mit schätzungsweise 80.000 bis 100.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Zeit, die nach einem plötzlichen Herztod bis zum Beginn von Wiederbelebungsmaßnahmen vergeht, ist für das Überleben entscheidend. Pro Minute, die bis zum Beginn der Reanimation verstreicht, verringert sich die Überlebenswahrscheinlichkeit des Betroffenen um etwa 10%.

Wird nach einem plötzlichen Herzstillstand sofort eine Herzdruckmassage durchgeführt, kann in bis zu 50% der Fälle eine Rückkehr des Spontankreislaufs erreicht werden.

"Da der Rettungsdienst meist mehr als fünf Minuten benötigt, um nach einem Herzstillstand direkt beim Betroffenen zu sein, ist eine schnelle Erste Hilfe in Form einer Herzdruckmassage durch Laien überlebensnotwendig", betont Andrea Petri von der Katholischen Kliniken Emscher-Lippe GmbH (KKEL).

"Prüfen – Rufen – Drücken"

Mit der Kampagne unter dem Schlagwort „Prüfen - Rufen - Drücken“ wendet sich das St. Barbara-Hospital Gladbeck im Rahmen der Aktionswoche an alle Interessierten.

Am 20. September 2017 von 15 bis 16.30 Uhr gibt es im Kompetenzzentrum „KKEL vor Ort“, Barbarastr. 2 (gegenüber des Krankenhauses) eine kostenlose Schulungsveranstaltung.

Der Titel bezieht sich auf die empfohlene Handlungsabfolge im Notfall. In der Pressemitteilung der KKEL heißt es;

"PRÜFEN: Sprechen Sie die Person an oder schütteln Sie diese an den Schultern. Achten Sie auf die Atmung.
RUFEN: Erfolgt keine Reaktion, rufen Sie 112 an. Oder veranlassen Sie eine andere Person zum Notruf.
DRÜCKEN Sie 100-mal pro Minute etwa 5 cm tief mitten auf den Brustkorb." 
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.