„Geierabend“: Gladbeck ist Partnerstadt des Ruhrpott-Karnevals

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Beschlossene Sache: Mit seiner Unterschrift bestätigte Bürgemeister Ulrich Roland (m.) die offizielle Partnerschaft mit den Ruhrpott-Karnevalisten des Geierabends (v. l.) Miss Annen, Hans Martin Eickmann, Matthias Dornhege, „Steiger“ Martin Kaysh und Präsident Henri Maczewski.

Einen seltenen, dafür aber umso humorvolleren Besuch durfte Bürgermeister Ulrich Roland jetzt im Alten Rathaus empfangen: das Ensemble des alternativen Karnevals „Geierabend“ aus Dortmund.

Gemeinsam mit dem Gladbecker Stadtoberhaupt besiegelten sie die Partnerschaft für die aktuelle Session. Jedes Jahr kommen die selbsternannten schrägen Vögel in eine andere Stadt des Reviers und machen diese zu ihrem „Local Hero“. Nach Witten, Marl, Unna und sogar einer Geierabend-Vorstellung im Gefängnis ist nun 2015 Gladbeck an der Reihe.

„Denn mehr Pott als in Gladbeck geht nicht,“ erklärt Martin Kaysh, der den Geierabend als Steiger moderiert und sich noch gut an seinen zweiten Kabarett-Auftritt 1987 in Gladbeck erinnern kann. Auch Hans Martin Eickmann ist der Stadt dank zwölfjähriger Tätigkeit im Maxus verbunden. Der „AWO-Oppa“ hat dort Kulturarbeit geleistet und so den Weg zur Comedy gefunden.

In ihren Bühnenoutfits verbreitete die Comedytruppe gleich gute Stimmung und gab dem Bürgermeister, selbst Fan des alternativen Ruhrpott-Karnevals, einen ersten Eindruck was ihn und alle anderen Besucher beim Geierabend erwartet. Angesprochen auf das „Schalkeland Gladbeck“, stellte Martin Kaysh ironisch fest, dass „ja zumindest die Farben des Stadtwappens schon Mal stimmen.“ Wie man es von einem Kabarettisten erwarten kann, versicherte der Steiger, sich auf der Bühne nur „positiv über Gladbeck auszulassen“.

Schräge Vögel brüten was aus

Denn traditionell widmen die Geier ihrer Partnerstadt eine eigene Nummer im dreistündigen Programm. Vor allem Freunde des Ruhrpotts und waschechte Lokalpatrioten dürfen sich beim Geierabend auf überzogene Figuren, die persiflierte Aufarbeitung aktueller Themen und jede Menge Unterhaltung rund um Reviertypische Motive wie Kohle, Bergbau sowie Fußball und Fankultur freuen. Kurioses zu den Pott-internen Derbys und nicht unbedingt befreundeten Fanlagern dürfen an dieser Stelle natürlich nicht fehlen.

Zur Besiegelung der Partnerschaft unterschrieb Uli Roland auf der Fahne der Geier, im Gegenzug erhielt er von Geierabend-Präsident Roman Henri Marczewski 18 Ehrenkarten, die an ehrenamtlich tätige Organisationen in der Stadt weitergegeben werden. Die Empfänger werden bei der Geierabend-Vorstellung am 25. Januar 2015 um 18 Uhr persönlich im Foyer der Dortmunder Zeche Zollern II/IV mit Sekt und einer Currywurst begrüßt. Und die Geier planen weitere Aktionen mit ihrem „Local Hero“: so werden sie im nächsten Jahr noch Mal nach Gladbeck kommen und für einen guten Zweck auftreten. Wann die Benefiz-Show stattfindet, wird noch bekanntgegeben.

Unter dem Motto „Nach uns die Currywurst“ läuft der Geierabend vom 2. Januar bis zum 17 Februar an insgesamt 37 Abenden im LWL Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund. Karten sind für 35 Euro beziehungsweise für 20,90 Euro ermäßigt an allen bekannten Vorverkaufstellen und auf der Geierabend Homepage erhältlich.

Alle Termine und Infos auch auf www.geierabend.de.
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Ferdi Wilkskamp aus Gladbeck | 03.12.2014 | 17:26  
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