Halloween Gladbeck - Wilhelm-Olejnik-Straße in Bestform

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Halloween-Hochburg Wilhelm-Olejnik-Straße in Gladbeck: In diesem Jahr noch mehr Besucher, vor allem auch kostümierte bei bestem Wetter, darüber konnte sich Thorsten Lakaw (mit Baseballschläger) aus dem Siedlungsviertel erfreuen. Foto: Kariger
 
Carmen W., hier mit Nico Kalisch, zeigte sich im Foto vom Halloween 2014 noch in bester Pose. Sie musste in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen leider eine kleine Pause einlegen und erzählte mit leicht wehmütiger Stimme, dass sie gerne wieder kostümiert dabei gewesen wäre. Ihr kann man nur die besten Gesundheitswünsche mit auf den Weg geben, damit sie im nächsten Jahr wieder voll am Ball sein kann. Foto 2014: Kariger

Gladbeck: Halloween im Stadtbezirk | Süßes oder Saures, (Trick Or Treat) der bekannte Brauch am 31. Oktober in Nordamerika, (Reformationstag in Deutschland) der einst von dort zu uns über den Teich geschwappt ist und ursprünglich aber aus Nordirland stammt, hat heute weniger noch etwas mit einer zurecht geschnitzten und beleuchteten Rübe zu tun.

Während die Amerikaner mehr zu geschnitzten und beleuchteten Kürbissen übergingen, weil sie über diese wiederum in Massen verfügten, arbeiten in Deutschland mittlerweile engagierte Halloween-Freaks bereits einige Monate vor dem 31. 10. an ihren Masken, am elektrischen Stuhl-Gestell oder an gruseligen Zombie-Verkleidungen. Rote Farbe oder Spraydosen mit rotem Inhalt zur "Blut-Darstellung" sind dabei besonders gefragt.

Hochburg Wilhelm-Olejnik-Straße

Etliche Anlieger der Wilhelm-Olejnik-Straße in unserer Stadt haben sich mittlerweile schon als wahre "Theaterdarsteller" herauskristallisiert, wenn es darum geht, besonders gruselig die Hausfassade oder den Vorgarten mit Nebel, Licht, Hacke-Beil und Spinnengewebe zu gestalten bzw. vor allem als Frankenstein und Co. auf der Straße monstermäßig zu agieren und um dabei dem einen oder anderen Besucher einen Schrecken zu verpassen.

In vielen Vorgärten sah man mehr oder weniger dekorativ gestaltete Kreuze, Spinnengewebe, Figuren, Knochen oder Illuminationen aller Art, von der Kerze über das Holzfeuer im Fass bis zum kleinen Laserstrahl mit Abbild auf die gegenüberliegende Hausfassade projiziert.

Viele verkleidete Besucher sind der Lohn für die Mühe

Und die Besucherzahl hätte in diesem Jahr erfreulicherweise wieder eins draufgelegt, stellte Thorsten Lakaw, einer der Halloween-Darsteller einer Hausgemeinschaft an der Wilhelm-Olejnik-Straße, gegenüber dem Lokalkompass freudig fest.
Zugegeben, das Wetter war in diesem Jahr wieder optimal. Außerdem hätte man auch mehr Besucher in Halloween-Verkleidung registriert und das wiederum wurde von allen Akteuren der Hausgemeinschaft ebenfalls freudig aufgenommen, weil das der "Lohn" für all ihre Mühe wäre, legte Thorsten Lakaw nach.

Überaus freundliche Anlieger

Überhaupt sind bereits nach Erfahrung die umliegenden Leute der Wilhelm-Olejnik-Straße an Halloween ein besonders lustiges und aufgeschlossenes Völkchen. Das ist vor allem festzustellen, wenn man durch die Straßen schlendert und die vielen Stehtische/Stühle/Bänke vor Garagen od. im Vorgarten im verkleideten Halloween-Ambiente betrachtet.
Ein freundlicher Gruß von links, von rechts wird ein kühles Blondes gereicht und seitlich plötzlich eine Bratwurst im Brötchen in die Hand gedrückt. Schon ist das Gespräch im Gange und freundlich wird drauf los erinnert und ein Vergleich vom vergangenem Jahr ausgetauscht.

Leider läuft nicht immer alles rund

So vermisste man eine Anliegerin, die im vergangenen Jahr noch im tollen schneeweißen Kostüm ihren Auftritt hatte.
Sie musste in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen pausieren, hatte mit einem Krankenhausaufenthalt zu kämpfen und erzählte nun mit leicht wehmütiger Stimme, warum sie absagen musste.
Ihr kann man nur die besten Gesundheitswünsche auf den Weg mitgeben, damit sie im nächsten Jahr wieder voll am Ball sein kann.

Abstecher nach Zweckel

Auch hier wie jedes Jahr zog es die Besuchergruppen zur Ahrenbergstr., wo man sich unter Halloween-Freaks wieder alle Mühe gab, um 100en Besuchern einen "grauenvollen Anblick" durch fleißige Dekorations-Vorarbeiten im Vorgarten zu verschaffen.

Fotos: Kariger
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