Jugendfeuerwehr Gladbeck-Nord: Von Dauerregen, Schnee, Feuerwehr-Oldtimern und ganz viel modernster Technik

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Aufmerksam verfolgen die Aktiven der Jugendfeuerwehr Gladbeck-Nord die Ausführungen des Zentralisten in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Salzburg. (Foto: Jugendfeuerwehr Gladbeck)
 
Löschmeister Stefan Ziller (rechts) übernahm die Führung durch die Wache der Berufsfeuerwehr Salzburg. Über eineinhalb Stunden wusste der Berufsfeuerwehrmann mit seinen Erklärungen zu begeistern. (Foto: Jugendfeuerwehr Gladbeck)

Gladbeck/Wagrain. Hier meldet sich "Grisu", Maskottchen der Gruppe Nord der Jugendfeuerwehr Gladbeck, vom fünfen Tag (Mittwoch, 13. Juli 2016) der "Mission Austria":

In der Nacht zum heutigen Mittwoch hat es fürchterlich geregnet. Die schlimmsten Unwetter sind zwar wieder an Wagrain vorübergezogen, doch das Wetter hat heute schon eher herbstlichen Charakter.

Unmittelbar nach dem Frühstück ging es mit den Kleinbussen nach Salzburg. An der dortigen Hauptwache der Berufsfeuerwehr wurden wir bereits von Löschmeister Stefan Ziller erwartet. Wir waren überrascht, wie viel Internas Stefan Ziller über uns wusste. Des Rätsels Lösung: Er hatte im Internet nach Infos über die Jugendfeuerwehr Gladbeck gesucht und war auf der Page "lokalkompass.de/gladbeck" fündig geworden. So einfach ist das. Der Berufsfeuerwehr-Löschmeister nahm sich viel Zeit für uns, führte uns durch die gesamte Hauptwache und versorgte uns mit jeder Menge Wissenswertem. Auch in der Leitstelle durften wir vorbeischauen. Von besonders großem Interesse waren natürlich die Einsatzfahrzeuge der Salzburger Wehr, die besonders auf die Ansprüche bei Einsätzen in der historischen Altstadt ausgelegt sind. Einige aus unserer Gruppe nahmen auch in den Fahrzeugen Platz, was bei den älteren Fahrzeugen aufgrund des begrenzten Platzes nicht immer einfach war. So musste Kevin Hirschmann (1,99999999 Meter) seine lange "Stelzen" regelrecht verknoten,um hinter dem Steuer eines schon betagten Einsatz-Sonderfahrzeuges Platz nehmen zu können. Sah irgendwie ulkig aus und von der Kopffreiheit wollen wir erst gar nicht reden. Höhepunkt der Führung war der (inzwischen fast 50 Jahre alte) "Haflinger", der bei der Salzburger Wehr bis vor wenigen Jahren sogar noch im Einsatzdienst stand. Heute wird das Fahrzeug bei Besuchen von Kindergärten und Schulen für kurze Rundfahrten auf dem Hof der Feuerwache genutzt. Es versteht sich, dass wir dieses Angebot dankend annahmen. Selbst schwerste Belastungen durch übergewichtige Insassen hielt das kleine Fahrzeug aus, auch wenn es sich bei einer der Fahrten stark zur Fahrerseite neigte. Lag das daran, dass hinter Löschmeister Ziller ausgerechnet Kevin Bulka Platz genommen hatte?

Mit einem kräftigen "Gut Schlauch!" und kleinen Präsenten verabschiedeten wir uns von Löschmeister Ziller, dem wir hier noch einmal ausdrücklich für seine ganz tolle Führung danken möchten.

Nur ein paar Straßen mussten wir fahren, um den weltweit bekannten "Hangar 7" des Multi-Millionöres Dierich Mateschitz (Red Bull) zu erreichen. Obwohl Gruppen eigentlich nur nach vorherige Anmeldung Einlass finden, durften wir das High-Tech-Museum besuchen. Es war spannend, aus nächster Nähe Düsenjets, Hubschrauber, Flugzeuge und Formel-1-Rennwagen zu bestaunen. Und die Toiletten sind Luxus pur.

Eigentlich war anschließend noch ein Abstecher in die Salzburger Altstadt geplant, der aber aufgrund der aktuellen Verkehrslage (absolutes Chaos aufgrund der vielen Besucher wegen des Wetters) nicht stattfand. Wir entschlossen uns vielmehr zum Rückweg, legten aber in Bischofshofen einen knapp zweistündigen Stopp ein. Der Hunger wurde auf vielfältige Art und Weise gestillt: Mit Pommes Frites ebenso wie mit Edel-Burgern und "Kaiserschmarrn". Auch wurden nützliche sowie unnützliche Mitbringsel gekauft, ein längerer Bummel durch die Einkaufsstraßen war aber nicht möglich - es schüttete fast ohne Unterlass und die Temperaturen gingen stetig zurück.

Am späten Nachmittag erreichten wir wieder unser Quartier "Saringgut" auf dem Kirchboden in Wagrain. Der Regen hat nach einere kurzen Pause wieder stark eingesetzt, die Temperatur ist inzwischen auf kühle 14 Grad zurückgegangen, weshalb schon die Frage "Wann schneit es?" gestellt wurde.

Trotzdem freuen wir uns auf das Abendessen, angesagt ist ein Grillabend. Mal sehen, wie das mit dem Wetter wird. Die ersten aus unserer Gruppe wollen noch einmal zum Wagrainer Marktplatz, um im dortigen Sportgeschäft nach Zipfelmützen, Handschuhen sowie Schals Ausschau zu halten. Man kann es aber auch übertreiben...

Bis zum morgigen Donnerstag, 14. Juli, an gleicher Stelle: "Grisu" und die Jugendfeuerwehr Gladbeck-Nord.

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1 Kommentar
Nicole Gruschinski aus Gladbeck | 14.07.2016 | 18:42  
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