"Kotten Nie": Neues und Traditionelles im Jahresprogramm 2015

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Das Prädikat „Familienfreundlich“ hat das Programm des „Förderverein Kotten Nie“ schon seit Jahren verdient. Das wird auch 2015 so sein, wobei neben bewährten Veranstaltungen auch neue Angebote präsentiert werden. (Foto: Kariger)
Gladbeck: Kotten Nie, Bülser Straße 157 |

Noch liegt auch der „Kotten Nie“ an der Bülser Straße im „Winterschlaf“. Doch der Schein trügt, denn hinter den Kulissen des alt-ehrwürdigen Gebäudes laufen die Vorbereitungen für die Saison 2015 bereits auf Hochtouren.

Um es vorweg zu nehmen: Die Mitglieder des „Förderverein Kotten Nie“ werden auch in den nächsten Monaten im Dauereinsatz sein, denn beschlossen wurde eine nochmalige Ausweitung des ohnehin schon umfangreichen Programmangebotes. „Wir stoßen nun aber wirklich an unsere Grenzen,“ gestehen die beiden Fördervereins-Vorstandsvertreter Bodo Dehmel und Holger Kosbab ein. Natürlich sind Dehmel und Kosbab stolz auf den Ruf, den der „Kotten Nie“ - inzwischen auch weit über die Grenzen von Gladbeck-Ost hinaus - genießt. „Es ist toll, dass wir mit unseren Angeboten so gut ankommen. Aber wir müssen auch an die Belastbarkeit unserer ehrenamtlichen Helfer denken,“ geben Dehmel und Kosbar zugleich zu bedenken. Denn finanzierbar ist für den „Förderverein Kotten Nie“ nach wie vor lediglich eine (hauptamtliche) Teilzeitkraft.

Hausgemachtes zum Sonntags-Frühstück


Trotz dieser Bedenken wurde die Angebotserweiterung beschlossen. Schwerpunkt wird dabei das „Sonntags-Frühstück“ sein, zu dem ab dem 26. April jeweils am vierten Sonntag im Monat von 9.30 bis 12 Uhr eingeladen wird. Freuen dürfen sich die Teilnehmer auf mehrere Sorten selbstgebackenes Brot aus dem „Kotten“-Steinofen, selbstgemachte Marmeladen und frische Eier - natürlich gelegt von den „Kotten“-Hühnern. Nur bei Käse und Wurst endet die „Selbstverpflegung“. Und an Getränken (Kaffee, Tee, Milch und Kakao) wird es sicherlich auch nicht mangeln. Und das alles zum Festpreis von 5 Euro pro Person. Wer sich Rührei schmecken lassen möchte, zahlt einen Aufschlag von 1 Euro. Da aber nur maximal 40 Frühstücksgäste am/im „Kotten Nie“ Platz finden, erscheint eine vorherige Anmeldung unter Tel. 02043/66365 (Förderverein Kotten Nie) ratsam.

Neu im Angebot finden sich auch monatliche Workshops wieder. Los geht es am 18. April mit „Ein Insektenhotel entsteht“, ehe am 30. Mai, Entspannungsübungen für alle Generationen auf dem Programm stehen. „Backen wie zu Uromas Zeiten“ ist am 13. und 14. Juni angesagt und am 15. sowie 16. August werden Trommeln gebaut. Am 12. September schließt sich der Workshop „Kochen für Familien“ an und am 10. Oktober steht das Thema „Altes Holzspielzeug neu aufgelegt“ im Mittelpunkt. Die Workshops sind für Kinder mit erwachsenen Begleitern gedacht und je nach Materialaufwand liegen die Teilnahmekosten zwischen 5 und 20 Euro pro Kopf. Anmeldungen sind erforderlich, werden ebenfalls unter Tel. 02043/66365 entgegen genommen.

Auch das „Kotten-Cafe“ ist bald wieder geöffnet


Nicht zu kurz kommen werden die bewährten Programmangebote, wie der Osterfeuerabend, die insgesamt sechs Live-Musik-Abende in den Sommermonaten, das Herbstfest, der Martins-Umzug und natürlich der „Christmas Rock“. Gleiches gilt für die beliebten „Familien-Sonntage“, die ab April jeweils am 2. Sonntag im Monat ab 15 Uhr mit einem familiengeeigneten Angebot aufwarten. Selbstverständlich wird auch das beliebte „Kotten Cafe“ bald wieder seine Pforten öffnen: Wer möchte, kann ab dem Juni wöchentlich sonntags ab 14.30 Uhr unter den Laubbäumen am „Kotten Nie“ Platz nehmen und den Sommer im heimischen Gladbeck genießen.

Wer versorgt und pflegt die Tiere am "Kotten Nie"?


Abschließend haben Bodo Dehmel und Holger Kosbab noch ein ganz besonderes Anliegen. Bekanntlich ist der „Kotten Nie“ das Zuhause lebender Tiere. Neben einem Pony leben dort aktuell acht Ziegen und mehrere Hühner. Umsorgt werden die Tiere von ehrenamtlichen Helfern des Fördervereins. „Das ist gut, aber nicht optimal. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich ein ehrenamtlichen Helfer, vielleicht ein Rentner, findet, der die Versorgung und Pflege der Tiere übernimmt,“ nennen Bodo Dehmel und Holger Kosbab ihren Wunsch. Wer sich für die genannte Aufgabe gerüstet fühlt, kann sich ebenfalls unter Tel. 02043/66365 beim „Förderverein Kotten Nie“ melden.
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