ROR: Musikalisches Feuerwerk in der Stadthalle

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Attraktiv und stimmgewaltig - die ROR-Damen. (Foto: Kariger)
Gladbeck: Stadthalle | Eine musikalische Wundertüte hatte das Rockorchester Ruhrgebeat (ROR) zum Auftritt am Samstag in der Stadthalle mitgebracht. Die „größte Band der Welt“ begeisterte nämlich nicht nur mit Hits von Madonna, Lenny Krawitz oder den Beach Boys, sondern nutzte die Gelegenheit, in Gladbeck eine „öffentliche Probe“ abzuhalten, wie Moderator Christian Müller-Espey dem Publikum schmunzelnd mitteilte.

Doch zunächst einige Worte zum Vorprogramm, bei dem nicht nur das Duo „Die Toften“, sondern auch Schlagersänger René Morén auftrat. Der Gladbecker präsentierte seinen Benefizsong "Weck mich auf" für Kevin Schwandt und sorgte bei der Ankündigung, bei der er sich ordentlich im Ton vergriff, für den einzigen Missklang des Abends. „Ich singe nun den Song für Kevin“, so Morén, „ihr wisst doch, der mit dem Lucky Punch.“ (Glücklicher Schlag)

Nach dieser Ansage blieb es einige Sekunden still in der Stadthalle, die Besucher wechselten ungläubige Blicke. Dementsprechend dünn war denn auch der Beifall nach Moréns Auftritt.

"Hier brennt ein Feuer"

Mit ihrem Auftakt „Heart Rock Café“ konnten die stimmgewaltigen und attraktiven Damen des ROR die Stimmung dann wieder heben. Ob Rock, Pop, Oldies oder Musical, das Repertoire des Rockorchesters umfasst die ganze Bandbreite der Musikgeschichte, präsentiert auf höchst professionelle und unterhaltsame Weise.

Und wenn die ROR-Hymne „Hier brennt ein Feuer“ zu hören ist, dann hält es sowieso kaum noch jemand auf den Sitzen. Großartig als Chor, großartig auch als Solisten - jeder der Sänger und jedes Bandmitglied überzeugte. Und riss das Publikum nicht nur mit seinem Gesang, sondern auch mit humorigen Einlagen mit, wie beim Auftritt des Transvestiten aus dem Musical „Rocky Horror Picture Show“.

ROR kann auch QUEEN

Brandneu und mit einem Augenzwinkern als „öffentliche Probe“ angekündigt dann das Queen-Medley. Wer diese Songs covern will, der muss schon etwas können. Die ROR-Sänger trauten sich damit Einiges zu und auch wenn die Einsätze teilweise noch nicht ganz saßen, stellten sie doch unter Beweis, dass sie auch Queen gerecht werden können.

Zum Träumen schön wieder der Abschluss-Song „Music“ von John Miles, den Ulrich Veßhoff ergreifend interpretierte. Fazit: Es war wieder einmal ein gelungener ROR-Abend.
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