Fußball CL: Programmdiktatur im ZDF - Mit 2 Revierclubs sieht man besser

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Fußball geht uns alle an: Sportbegeisterte kommen aus allen Bervölkerungsschichten, egal welcher Herkunft, Nation od. dergleichen. Foto: Archiv Kariger
Gladbeck:

Schalke gegen Basel, ZDF-Übertragungsfolge ungerecht | Das ZDF zieht in der Übertragung der Top-Spiele in der Champions-League in ungerechter Reihenfolge und zum dritten Mal den Bundesligisten Dortmund vor. Schalke-Fans reagieren verärgert, mit Recht, denn auch sie gehören zur zahlenden Rundfunk-Gebührengemeinde.

Beim ZDF muss es wohl noch nicht durchgedrungen sein:
Bei Bundesliga- und Pokalspielen der Königsblauen in der VELTINS-Arena sitzen ca. 61.970 Fans in der Donnerhalle. Um ein vielfaches mehr erhöht sich die Zahl der Fans im Einzugbereich rund um Gelsenkirchen, sogar übers Sauerland zum Süden Deutschlands bis übers Münsterland zum hohen Norden sind Schalke-Fans/Fanclubs anzutreffen.

Nach Kriterien zu entscheiden, dem wahrscheinlich attraktiveren Spiel nur immer die Übertragungschancen zur Sendezeit einzuräumen, ist garantiert der völlig falsche Weg und ein Schlag voll ins Gesicht an alle GEZ-Gebührenzahler bzw. den Fußballbegeisterten unter ihnen!

Fußball ist Sport und Sport sollte Fairness beinhalten. Jeder ordentliche BuLi-Verein hat seine Daseinsberechtigung, vor allem die geballte Ruhrgebiets-Power sollte sich in dieser Beziehung einig sein und dagegen zu Felde ziehen: Hier geht es um Gerechtigkeit nicht nur auf dem Platz, nicht nur vor dem Schiedsrichter, sondern auch im Übertragungsbereich der TV-Medien.
Und auch darin sollten "Dortmunder" sowie auch "Schalker" und alle anderen BuLi-Clubs, ohne Ausnahme, solidarisch und gemeinsam die rote Karte zeigen:
Jeder ordentliche Verein hat seine Daseinsberechtigung, wobei es keine Rolle spielen darf, wie hoch sich in der Skala der Meister-Hall-Of-Fame ein Verein befindet. Ausschlaggebend sollte in erster Linie der Sport, Fairness, die entsprechende Lobby der jeweiligen Vereine sein und in dieser Kategorie dürften sich Dortmund od. Schalke in nichts nachstehen, denn würde man die Fangruppierungen beider Clubs weltweit auflisten, so würde manches 2te ZDF-Auge vor Neid erblinden, welche Zahlen sich dabei auftun.

Wenn nicht Heldt, wer dann? - Öffnet mal das 2.te Auge
Es wird Zeit, dass die Strategie der Übertragungs-Abstimm-Diktatur bei den TV-mächtigen grundlegend eine Wende erfährt.
Horst Heldt hat m. M. nach völlig richtig gehandelt, dagegen aufzumucken, im Gegenteil, jemanden "verprügeln", der anschließend dann seinen Mund halten soll und nicht die beleidigte Leberwurst spielen darf?
Da nur Sprechenden geholfen werden kann, ist es nun höchste Zeit, dem ZDF für zukünftige Übertragungsentscheidungen das 2te Auge zu öffnen, denn damit sieht man bedeutend besser, wie sie im eigenen Werbeslogan immer verkünden!
Wo kommen wir denn dahin, als Duckmäuser und Schwanz-einziehend sowie zahlende Rundfunkgebühren-Nation kommentarlos derartige Medien-Entscheidungen wehrlos hinzunehmen?

Mit solcher Hinnahme-Politik sind doch schon die nächsten Übertragungen wieder vorprogrammiert.
Oder ist diese Politik etwa eine heimliche Werbestrategie fürs Pay-TV, damit der Sportgebeisterte noch mehr für den Fußball ausgeben soll, wo den meisten bereits die üblichen Rundfunkgebühren vollends reichen und das Geld in der Bevölkerung immer knapper wird?
Und bitte nicht auf primitive Vorschläge wie "Auslosen, wer übertragen werden soll" kommen, sondern den gesunden Menschenverstand einmal mehr einsetzen! Es könnte im Auslosungsverfahren nämlich auch ganz schnell dazu kommen, dass ein Ligist 3x hintereinander "zufällig" ausgelost wird, wobei wir wieder beim Anfang mit dem Keller wären.
Der Gerechtigkeit halber sollte Rundfunk-Gebührenzahlern das Recht eingeräumt werden, die GEZ-Gebühren kürzen zu können, wenn die Verantwortlichen mal nicht so mitspielen, wie ein Großteil der Bevölkerung es denn gerne hätte.
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 03.12.2013 | 12:20  
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